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CDU scheitert mit Vorstoß zur Asphaltierung des Parkplatzes: Fußweg und Geländer fürs Goers-Gelände in Friedrichsdorf

Um die Umgestaltung der Innenstadt dreht sich die Bauausschusssitzung. Um das Goers-Gelände provisorisch herzurichten sollen 15 000 Euro ausgegeben werden. Eine neue Asphaltdecke wurde dagegen abgelehnt. Sie wäre zu teuer.
Der Parkplatz auf dem Goers-Gelände wird weiter geflickt. Eine neue Aspahaltdecke solle er nicht bekommen. Der Parkplatz auf dem Goers-Gelände wird weiter geflickt. Eine neue Aspahaltdecke solle er nicht bekommen.
Friedrichsdorf. 

Für Stephan Schlocker (CDU) steht fest: „Das Goers-Gelände befindet sich in einem traurigen Zustand.“ In der Ausschusssitzung für Bau, Umwelt und Verkehr am Mittwochabend wollte seine Partei daher erreichen, dass die derzeit als Parkplatz genutzte Fläche an der Wilhelmstraße für rund 195 000 Euro neu asphaltiert werden soll. „Das ist viel Geld“, räumte die CDU-Fraktionsvorsitzende Katja Gehrmann ein, „aber es ist eine Investition in unsere Stadt und eine Aufwertung des Stadtbildes“, appellierte sie.

Schlocker begründete den Antrag damit, dass es auf dem Gelände viele Stolperfallen durch aufgeplatzten Asphalt gebe und die Markierungen ausgeblichen seien. Ferner seien die großen Steine für Rückfahrkameras und Einparkhilfen vieler Pkw nicht zu erkennen. Auch der Bürgersteig am Fußgängerüberweg zum Taunus Carré sei zu schmal und stelle ein Sicherheitsrisiko dar. Guido Barthels (FDP), der sich zwar gegen ein „permanentes Provisorium“ am Goers-Gelände aussprach, schloss sich diesen Ausführungen an.

Zu hohe Kosten

Der Bauausschussvorsitzende und Fraktionsvorsitzende der Grünen, Lars Keitel, fand hingegen, dass diese Investition zu hoch für eine „Aufhübschung“ des Parkplatzes sei. Zumal mit den Umbaumaßnahmen des Goers-Geländes voraussichtlich in vier Jahren begonnen werde.

Eine kostengünstigere Alternative für rund 15 000 Euro brachte Bürgermeister Horst Burghardt (Grüne) ins Spiel: „Der Bürgersteig wird auf 1,50 Meter Breite erweitert“, schlug er vor. Ein Handlauf zur Abgrenzung zum Parkplatz solle zudem angebracht und die Parkplätze unter Berücksichtigung neu markiert werden. „Wie in der Vergangenheit auch, werden Stolperstellen geflickt, und der Parkplatz wird immer wieder ausgebessert“, versicherte der Rathaus-Chef. Selbst wenn die Stadt jährlich 3000 Euro für Ausbesserungsmaßnahmen ausgeben würde, so sei das immer noch erheblich günstiger als die Asphaltierungskosten. Burghardts Vorschlag überzeugte Grüne, FWG und SPD, die für diese kleine Lösung stimmten.

Landgrafenplatz zuerst

Der Diskussion um das Goers-Gelände vorangegangen war die Priorisierung der vorgesehenen Umbaumaßnahmen in der Innenstadt. Laut Burghardt stehe dabei die Umgestaltung des Landgrafenplatzes an erster Stelle, gefolgt von der Hugenottenstraße. Anfang nächsten Jahres sollen den Gremien Pläne vorgelegt werden, die das Gesamtkonzept der innerstädtischen Maßnahmen beschreiben. CDU und FDP drängten auf einen konkreten Zeitplan, „eine Marschroute“, wie Schlocker sagte. Derzeit geht man davon aus, dass der Baubeginn für den Landgrafenplatz spätestens Jahr 2019 erfolgt. Das Goers-Gelände soll frühestens 2021 in Angriff genommen werden. „Wir werden die nächsten acht bis zehn Jahre damit zu tun haben“, sagte Burghardt.

Zur Neuplanung der Innenstadt gehört auch der Bau von Wohnungen auf dem Areal der heutigen Salus-Klinik. Schlocker forderte die Prüfung durch den Magistrat, ob sozialer Wohnungsbau durch eine Nutzungsänderung in den neu zu entstehenden Wohnungen möglich sei. Derzeit sehe der Investor das nicht vor, erklärte Burghardt. Ferner forderte Schlocker die Prüfung der Parkplatzsituation: „Wir können dem Bürger die Parkplätze nicht wegnehmen, wir müssen auch neue schaffen.“

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