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Anstehenden Vorstandswahlen: Gonzenheimer Landfrauen auf Kandidatensuche

Von Um bei den anstehenden Vorstandswahlen ausreichend Kandidatinnen zu haben, gehen die Landfrauen Gonzenheim/Ober-Eschbach neue Wege. Aber nicht nur diesbezüglich ist der Verein auf der Höhe der Zeit.
Der Vorstand der Landfrauen: Gerda Hohmann,Erika Weber-Herkommer,Ursula Maurer,Birgit Gubitz,Mechtild Käse,Christine Braach Foto: Matthias Reichwein Der Vorstand der Landfrauen: Gerda Hohmann,Erika Weber-Herkommer,Ursula Maurer,Birgit Gubitz,Mechtild Käse,Christine Braach
Gonzenheim/Ober-Eschbach. 

Mangelnde Mitgliederzahlen müssen die Landfrauen nicht beklagen. Der Ortsverband der Landfrauen Gonzenheim/Ober-Eschbach ist mit knapp 100 Mitgliedern gut aufgestellt, die Vorträge, Ausflüge und Aktionen werden gerne und gut angenommen. Aber ... Der jetzige Vorstand um die langjährige Vorsitzende Birgit Gubitz wird aus Alters- und/oder Gesundheitsgründen im kommenden Jahr nicht mehr zur Wahl stehen – und Kandidatinnen für den Generationswechsel sind – zumindest in der gewünschten Anzahl – nicht in Sicht.

Doch weil Landfrauen per se patente Wesen sind („Wir sind ja nicht von Dummbach!“, führte Gubitz in die Diskussion ein), sitzen sie das Problem nicht aus, sondern kümmern sich um den Fortbestand ihres Vereins. So kamen die Frauen kürzlich zusammen, um mit Unterstützung aus dem Landesvorstand zu beraten, wie man neue Vorstandskandidatinnen gewinnen kann.

Für Manuela Weidmann, die Vorsitzende ihres Heimatvereins in Fränkisch-Crumbach ist und sich zudem im Landesvorstand engagiert, ist die Problematik nicht neu. „Überall gibt es immer weniger Leute, die sich verpflichten wollen“, erklärte sie. Dass gleich der komplette Vorstand nicht mehr antreten wolle, sieht Weidmann als schwierig. „Es wäre wünschenswert, wenn wenigstens zwei weitermachen würden“, appellierte sie.

Nichtsdestotrotz hatte die Odenwälderin einige Tipps für die hiesigen Landfrauen: „Versteifen Sie sich nicht auf jüngere Frauen. Sprecht auch Frauen um die 60 an, die vielleicht in Rente gegangen sind und eine neue Aufgabe suchen“, meinte sie. Ein wichtiger Ansatz könnte es auch sein, statt der klassischen Zusammensetzung aus Vorsitzender, Stellvertreterin, Kassiererin und Beisitzerinnen einen „Team-Vorstand“ zu bilden.

Kontakt zu Schulen

Dass jeder Vorstand berechtigt ist, sich von außen Unterstützung zu holen, war ein weiterer Tipp, um die Schwellenangst potenzieller Kandidatinnen zu mindern. Und schließlich müsse man Werbung für die Landfrauen machen und zeigen, wie modern und aufgeschlossen die „Frauen vom Land“ sind. Dazu könne man Kontakte zu Kindergärten und Grundschulen knüpfen, um darüber junge Mütter anzusprechen.

Die Gonzenheimer und Eschbacher Landfrauen wollen jetzt ihr Bestes geben, damit zur Wahl im kommenden Jahr ausreichend Kandidatinnen zur Verfügung stehen. „Wir wissen alle, um was es geht. Wär’ so schade, wenn das alles auseinanderfällt, nur weil sich keine Nachfolgerinnen finden“, brachte Birgit Gubitz auf den Punkt, was alle im Saal dachten.

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