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Hessen mit Vorbildcharakter

Die Planungen für die Einführung des Digitalfunks im Hochtaunuskreis begannen im Jahr 2009. Das Netz der Basisstationen im Hochtaunuskreis sei nun nahezu geschlossen. Ende 2018 werde auch der Großteil aller Wehren in den Kommunen über Digitalfunk erreichbar sein“, erläutert Kreisbrandinspektor Carsten Lauer. „Dann wird sich in der Praxis zeigen, wo nachjustiert werden muss.“

Aktuell sind im Hochtaunuskreis bereits 300 Polizisten und 1800 Einsatz- und Rettungskräfte von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) mit den digitalen Endgeräten und Empfängern ausgestattet. Hessenweit sind bereits 120 000 Teilnehmer von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten, Hilfsorganisation, Zoll und Katastrophenschutz angeschlossen.

Besonders im ländlichen Raum müssen in den kommenden Jahren hessenweit noch weitere 85 Basisstationen gebaut werden. Bundesweit schaue man nach Hessen, weil hier auch ehrenamtliche Rettungs- und Einsatzkräfte über professionellen Digitalfunk (Bündelfunk) alarmiert werden können, sagt der für die für die Ausstattung der Einsatz- und Rettungskräfte zuständige Karl-Heinz Reinstädt, Präsident des Hessischen Präsidiums für Technik, Logistik und Verwaltung.

„In Hessen sind die Kommunen und nicht-polizeilichen Organisationen wie das DRK in der Umsetzung des Projektes mit einbezogen“, sagte Landtagsabgeordnete Holger Bellino (CDU), der zugleich Vorsitzender des Roten Kreuzes in Neu-Anspach ist. „Die Gesamtkosten trägt das Land, weshalb weder die Kommunen noch die Ortsvereine des DRK belastet werden.“ Tatsächlich sind in Hessen alle BOS-Rettungs- und Einsatzorganisationen mit der gleichen Technik und aktiven Mitglieder mit den gleichen Endgeräten ausgestattet. map

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