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Burgfest in Königstein: Interview mit dem Stimmungsmacher Peter Lack

Peter Lack gibt am Samstag auf der Burg Vollgas. Peter Lack gibt am Samstag auf der Burg Vollgas.
Königstein. 

Es gibt wohl nur wenige, in deren Regal zwischen vielen nationalen und internationalen Radiopreisen eine Einladung zu Arnold Schwarzeneggers 50. Geburtstag steht. Original, nicht im Internet ersteigert. HR3-DJ Peter Lack, der „Lackenegger“, ist einer von ihnen. Am kommenden Samstag wird er von 21 Uhr an auf dem Königsteiner Burgfest den Takt angeben. In einem Interview mit TZ-Mitarbeiter David Schahinian verrät er vorab, wie warum er in die Kurstadt kommt.

Welche Verbindungen haben Sie zu Königstein?

PETER LACK: Die Eltern einer Freundin von mir lebten früher in Königstein. Damals sagte ich mir: „Wenn ich mal groß bin, werde ich auch in Königstein wohnen.“ Vor Jahren habe ich dann beim Burgfest einmal den Samstagabend gestaltet und seither die Veränderungen, die das Burgfest durchlaufen hat, verfolgt. Ein langjähriger guter Bekannter, Achim von Elektro-Gottschalk in Fischbach, hat dieses Jahr die jetzt Verantwortlichen mit mir zusammengebracht. Viele Grüße, Achim, falls Du das hier lesen solltest! Vielleicht werde ich am 18. Juli ja ein Burgfräulein kennenlernen, das mich bei sich einziehen lässt.

Wie war’s damals auf dem Burgfest? Können Sie sich noch daran erinnern?

LACK: Ich habe ein fotografisches Gedächtnis. Insofern kann ich mich noch sehr gut daran erinnern als ein Fest, das Jung und Alt anzog, und ein Publikum, das offensichtlich große Lust auf den damaligen Abend hatte. Das ist eine optimale Voraussetzung. Den Rest forme ich dann schon. Ich bin gespannt, ob sich die Gästestruktur seitdem verändert hat oder gleich geblieben ist, und werde versuchen, allen ein mitreißendes Event zu bescheren.

Was erwartet die Besucher am Samstagabend bei Ihrem Gastspiel auf der Burg?

LACK: „Gastspiel“ klingt nach Programm und Theateraufführung, und genau das ist es nicht. Ich spule kein Programm ab. Jeder Abend ist individuell auf mein jeweiliges Publikum zugeschnitten. Allgemein lege ich Wert darauf, dass, wo Lack draufsteht, Stimmung drin ist. Dafür werde ich am Samstag schon sorgen. Heißt: Musik für Junge und Junggebliebene und jede Menge Mitmachaktionen. Partybesucher sollten ihr Eltern, Freunde, Kinder und ein Fußspray mitbringen.

Welchen Reiz haben Auftritte in besonderen Locations wie der Königsteiner Burg für Sie?

LACK: Für mich stellt es grundsätzlich einen Reiz dar, in selbst der ungewöhnlichsten Location eine passende Atmosphäre zu schaffen, indem ich den Besuchern mittels Musik und Interaktion helfe, um sich herum alles zu vergessen.

Im Alltag wird man ja gerne kleinlaut gehalten. Am Samstag wird es dagegen ausdrücklich erlaubt sein, aus sich rauszugehen, ausgelassen zu klatschen, schreien, stampfen, pfeifen, mitzugrölen und zu tanzen. Wer sich darauf einlässt, wird schnell merken: Das kann sehr befreiend sein. In der Psychologie spricht man von Schreitherapie. Das Ergebnis ist im Fall meiner Partynächte das gleiche. Man fühlt sich danach garantiert besser.

Die große Festwiese ist ein beliebter Treffpunkt für die Besucher.
Burgfest in Königstein Ab morgen wird gefeiert

„Achtung, drei Tage!“ steht auf dem Banner, das am Königsteiner Kreisel für das Burgfest wirbt. Die Kürzung um einen Tag ist nicht die einzige Änderung im Programmablauf, doch der Burgverein ist guter Dinge, damit die Zukunft der traditionsreichen Veranstaltung sichern zu können.

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