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Keine Angst vor Ausschreitungen

Im vergangenen Jahr hat das Wetter beim Burgfest mitgespielt. 	Archivfoto: Heiko Rhode Bilder > Foto: Heiko Rhode Im vergangenen Jahr hat das Wetter beim Burgfest mitgespielt. Archivfoto: Heiko Rhode
Königstein. 

Nachdem am Pfingstwochenende etwa 1000 Jugendliche im Alten Kurpark Bad Soden Randale machten, ist der Burgverein alarmiert. „Wir haben bereits Gespräche mit Polizei und unserem Sicherheitsdienst geführt“, bestätigt der Vizepräsident Berny Frick, schließlich sei noch nicht klar, was und ob die Krawallmacher etwas Ähnliches in Königstein planen.

„Die Zugänge zum Festgelände auf der Burg werden strikt kontrolliert. Auch den Burgweg haben wir im Blick“, sagt Frick. Dass es in diesem Bereich zu Problemen mit randalierenden Jugendlichen kommt, hält er deshalb für unwahrscheinlich. Auch weil das Sicherheitspersonal ständig auf Streife sein wird.

Problematisch könnte es in der Innenstadt und vor Supermärkten – in Bad Soden stahlen Jugendliche aus einem Tegut alkoholische Getränke – werden. „Randalierer sind beim Burgfest glücklicherweise nur eine Randerscheinung“, gibt Frick zu.

Trotzdem appellieren er und seine Präsidiumskollegen an die Leiter der Supermärkte, am Burgfestwochenende konsequent keine harten Alkoholika mehr an Jugendliche zu verkaufen. „Die Zusammenarbeit mit einigen Märkten, vor allem dem Rewe, ist bisher jedoch nicht zufriedenstellend“, gibt der Vize-Vereinschef zu.

Die Polizei sieht den Feierlichkeiten am ersten Juni-Wochenende trotz der Ausschreitungen in Bad Soden gelassen entgegen. „Natürlich werden wir die Vorfälle in Bad Soden auf dem Schirm haben. Es liegen uns derzeit aber keine Erkenntnisse vor, dass uns diese Ereignisse beim Burgfest einholen werden“, erklärt Polizeipressesprecher Michael Greulich. Gleichwohl versichert er: „Wir werden vor Ort verstärkt präsent sein.“

(mlf)
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