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Kinder als Künstler: Kita St. Johannes: Monatelang an einem Mosaik gearbeitet

Die Arche Noah ist das Symbol der katholischen Kindertagesstätte St. Johannes. Nun haben Kinder zusammen mit einer Mutter und den Erzieherinnen ein Mosaik der Arche gebastelt.
Stolz auf ihr Kunstwerk: Lilian, Berenike, Felix, Lucy, Emiliy und Hannah haben gemeinsam mit Christina Kostidou, Jana Elsing und Gabi Reimann (v.l.) das Mosaikbild der Arche Noah gebastelt. Foto: Jochen Reichwein Stolz auf ihr Kunstwerk: Lilian, Berenike, Felix, Lucy, Emiliy und Hannah haben gemeinsam mit Christina Kostidou, Jana Elsing und Gabi Reimann (v.l.) das Mosaikbild der Arche Noah gebastelt.
Kirdorf. 

Sichtlich stolz sind Hannah (6), Felix (5), Lucy (5), Emily (7), Berenike (6) und Lilian (6) auf ihr großes Mosaikgemälde. Vier Monate lang haben sie zusammen mit der Mutter von Emily und Lucy das Bild einer Arche gebastelt, die auf dem Meer unter einem bunten Regenbogen hindurchschwimmt. Und noch stolzer sind sie darauf, dass ihr Werk nun in der Kita St. Johannes aufgehängt wurde.

Die Idee für das Kunstprojekt hatte Mama Jana Elsing, die selbst schon zwei Mosaikgemälde zum privaten Gebrauch gefertigt hatte. „Wir dachten, dass das eine schöne Idee ist, die man mit den Kindern mal ausprobieren könnte“, erzählt sie. Und da man in der Kita gerne kreativ wird, viel forscht und bastelt, fanden die beiden Leiterinnen, Christina Kostidou und Gabi Reimann, dies eine schöne Sache.

Auch das Motiv war schnell gefunden. „Unsere Kita hat die Arche als Symbol. Bei uns ist jeder willkommen, und jeder wird mit offenen Armen empfangen“, erklärt Reimann. Sämtliches Material, das zum Basteln verwendet wurde – eine Holzplatte als Untergrund, unzählige dünne Fliesen, spezieller Kleber und Fugenmasse –, hat Jana Elsing besorgt. Und Kinder, die mitmachen wollten, die gab es ebenfalls reichlich – so ein Mosaik gestaltet man ja nicht alle Tage.

„Es haben immer so um die zehn Kinder abwechselnd mitgewerkelt. Aber unsere sechs hier, die waren stets fleißig dabei“, lobt Reimann ihre Kleinen. Sie hätten mit großer Ausdauer und großer Begeisterung an ihrem Werk gearbeitet und am Ende etwas Besonderes geschaffen.

„Am meisten Spaß hab ich gehabt, als wir die Fließen kaputt hauen durften“, verrät Berenike freudig, und die anderen Kinder stimmen ihr zu. „Das fand ich auch total gut“, schmunzelt Felix. Denn bevor die Mosaiksteine auf die Holzplatte geklebt werden konnten, mussten sie erst mal aus den großen Platten geklopft und anschließend geschnitten werden. „Das Kaputtklopfen hat gut geklappt. Aber dann mussten wir sie mit so einer Zange ganz klein machen“, so Berenike. Das sei schon schwieriger gewesen

Damit die Kleinen nicht so schnell die Lust am Projekt verlieren, sondern durchgehend Spaß daran hatten mitzuarbeiten, hat man sie viel allein machen lassen – natürlich unter Aufsicht von Erwachsenen und mit eigenen Schutzbrillen – ziemlich cool. Zwar gab es mal das ein oder andere Wehwehchen, abgeschreckt hat das jedoch keines der Kinder. „Ich hab mich einmal geschnitten. Das war nicht schlimm. Ich hab einfach weitergebastelt“, berichtet Emily stolz.

Besonders gelungen an ihrem Kunstwerk finden die Kleinen vor allem die Arche. „Auf dem Schiff war Noah mit seiner Familie und ganz vielen Tieren“, erzählt Lilian, während sie auf das Bild zeigt. „Denn es hat ganz doll geregnet, und alles war voll mit Wasser“, ergänzt Lucy. „Und Noah hat alle mit auf sein Schiff genommen und gerettet“, so Berenike. Nur Hannah mag den Regenbogen ein wenig lieber. „Die Mosaiksteine im Regenbogen glitzern so schön“, ist sie fasziniert: „Das mag ich sehr.“

Das fertige Mosaik hat inzwischen einen Ehrenplatz bekommen: Es hängt nun im Eingangsbereich der Kita, so dass es allen direkt ins Auge fällt. Und dann weiß jeder sofort, dass er in St. Johannes willkommen ist.

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