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Orientierungslauf: Mit Karte und Köpfchen zu den Brunnen

Martin Müllerleile (r.) organisiert den Orientierungslauf, der für kommenden Sonntag im Programm des Orscheler Sommers steht. Foto: Sven-Sebastian Sajak Martin Müllerleile (r.) organisiert den Orientierungslauf, der für kommenden Sonntag im Programm des Orscheler Sommers steht.
Oberursel. 

Pokémon-Go-Spieler brauchen das Handy, Geocacher gehen mit Unterstützung aus dem All, also mit GPS, auf Schatzsuche, aber die Teilnehmer des Orientierungslaufes am kommenden Sonntag brauchen nur die drei Ks: Karte, Köpfchen, Kompass. Obwohl: Wer sich in der Brunnenstadt auskennt, ist klar im Vorteil und kann den Kompass zu Hause lassen.

Bereits zum fünften Mal ist der Orientierungslauf Teil des Orscheler Sommers. „Es war ein Versuch, der dann doch einige Freunde und somit Teilnehmer gewonnen hat“, erinnert sich Martin Müllerleile. Die Idee, auf der das Konzept fußt, ist dabei keineswegs neu. „Ich erinnere mich noch gut, als vor etwa 30 Jahren das TSGO-Urgestein Bernhard Rühl einen solchen Orientierungslauf zum Feldberg organisiert hat“, sagt Martin Müllerleile, der den Orientierungslauf organisiert. Während es bei den vergangenen vier Auflagen immer in die Natur ging, ist diesmal die Orscheler Altstadt Kulisse für den Lauf. „Als im vergangenen Jahr Brunnenkönigin und Brunnenmeister beim Jedermann-Rennen der Hessenmeisterschaft im Sprint an den Start gingen, kam mir die Idee“, sagt Müllerleile.

Chip am Finger

Daher müssen die Teilnehmer jetzt innerhalb einer Dreiviertelstunde so viele Brunnen wie möglich aufsuchen. Mit einem Chip am Finger geht jeder Läufer auf die Strecke. Doch nicht jeder Brunnen zählt, sondern nur jene, die auf den Karten für die Teilnehmer verzeichnet sind. An jedem eingetragenen Brunnen gibt es einen rot-weiß gestreiften Plastikkegel, den sogenannten Posten.

Darin befindet sich ein elektronischer Stempel, der jeden Läufer erfasst. „Man muss seinen Finger in ein Loch des Kegels halten, und wenn die Erfassung geklappt hat, ertönt ein Pieps, und es kann weitergehen“, erklärt Müllerleile. Denn nur wer das Erreichen des Brunnens belegen kann, bekommt Punkte. Wer jedoch kopflos losrennt, gewinnt nicht automatisch, auch wenn er schnell ist. „Es ist wichtig, vorher genau hinzusehen, sich eine effiziente Strecke auszuknobeln und vor allem den Überblick zu behalten“, gibt der Organisator als Tipp mit auf den Weg.

Der Orientierungslauf ist Teil einer Rhein-Main-Laufserie. Das bedeutet, dass auch gute Läufer aus der Region am Start sind. Aber auch für Einsteiger ist der Lauf geeignet. „Es wird zwei unterschiedliche Spaß-Varianten geben“, sagt Müllerleile. Wer gut zu Fuß ist, muss 20 Stationen anlaufen, weniger Geübte absolvieren zehn Stationen. Wer allerdings das Zeitlimit überschreitet, bekommt Punktabzug. „Es kann sich also auszahlen, wenn man den ein oder anderen Schleichweg kennt“, scherzt Müllerleile.

Per Mail anmelden

Gestartet wird am Sonntag übrigens fliegend von 10 bis 11.30 Uhr am Rushmoor-Park. Wer sich anmelden möchte, schickt eine Mail an die Adresse ol@kunstgriff-oberursel.de. „Das ist wichtig, damit wir besser planen können“, sagt Müllerleile. Aber auch Kurzentschlossene sind willkommen. Wer um 9 Uhr ins Wettkampfzentrum im Park kommt, kann noch teilnehmen.

Die Läufer der Rhein-Main-Rangliste zahlen vier Euro Startgeld. Einsteiger dürfen kostenlos mitlaufen, allerdings freut sich der Verein Kunstgriff, der den Orscheler Sommer organisiert, über eine Spende. Für die Ausleihe des Chip wird ein Pfand einbehalten. Siegerehrung ist gegen 13 Uhr.

(csc)
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