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Zurück zu den Wurzeln: Oberursel: Brunnenfest-Organisatoren ziehen positive Bilanz

Für das neue Team des Brunnenfest-Ausschusses war es die erste große Zusammenarbeit. Wie das beliebte Stadtfest gelaufen ist und warum das junge Team auf alte Traditionen setzt – Thomas Förder verrät es.
Brunnenkönigin Ann-Kathrin I. strahlte bei der Einweihung ihres Brunnens im Stedter Äppelpark. Foto: Jochen Reichwein Brunnenkönigin Ann-Kathrin I. strahlte bei der Einweihung ihres Brunnens im Stedter Äppelpark.

Sie sind als neues Team an den Start gegangen und wollten in Sachen Brunnenfest „back to the roots“. Gestern ging das beliebte Stadtfest zu Ende und Thomas Förder, Vorsitzender des Brunnenfestausschusses beim Vereinsring, zieht eine erste Bilanz.

„Wir haben dieses Jahr erstmals als neues Team miteinander gearbeitet, denn bisher war Bernard Rehmer allein für die Organisation des Festes zuständig“, erklärt Förder. „Es ist sehr gut gelaufen“, freut er sich. Wie berichtet, gehören zum Brunnenfest-Ausschuss außerdem noch Dr. Roland Jung, Dirk Müller-Kästner, Christine Förder und Martin Krebs.

Bilderstrecke Gute Stimmung beim Brunnenfest in Oberursel
In Oberursel wurde am Wochenende das Brunnenfest gefeiert. Einer der Höhepunkte war der Kellnerwettstreit. Es folgen weitere Bilder vom Fest.Ökumenischer Gottesdienst zur EröffnungDie Bundesäppelwoikönigin und der Bundesäppelwoikönig standen gerne für ein Foto bereit.

„Es ist eine Umbruch-Situation“, stellt auch Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) fest. „Aber das junge, neue Team hat sich der Herausforderung gestellt und neue Impulse gegeben“, freut sich der Rathauschef. Förder und seinem Team war es ein besonderes Anliegen, mehr Innenstadt-Höfe am Fest zu beteiligen, so wie es vor vielen Jahren für dieses Heimatfest typisch war. „Mit rund 13 Höfen, die sich in diesem Jahr beteiligt haben, war es ein guter Start. Was uns aber noch mehr freut ist die Zusage von weiteren Hofbesitzern, im kommenden Jahr auch dabei sein zu wollen“, sagt Förder. Bürgermeister Brum beobachtet diese Entwicklung wohlwollend und sieht sie als „Schritt in Richtung eines individuellen Stadtfestes, das großen Rückhalt bei den Bürgern genießt, so wie es früher in kleinen Ortschaften üblich war“. Rund 120 Stände inklusive des Handwerkermarktes auf dem Rathausplatz zählte das Brunnenfest in diesem Jahr. Besonders letzterer erfreut sich großer Beliebtheit, nicht nur bei den Besuchern. „Wir haben inzwischen mehr Anmeldungen als wir Standplätze – maximale 35 – zu vergeben haben“, stellt Thomas Förder fest.

Was die Besucherzahlen betrifft, so sind diese immer vom Wetter abhängig. Bereits der Freitagabend und auch der Samstag waren sehr gut besucht, sagt Förder. Allein am Sonntag habe der Gästestrom wegen der großen Hitze ein wenig nachgelassen.

„Die Schausteller und Standbetreiber haben sich bis jetzt alle sehr zufrieden mit dem Verlauf des Festes gezeigt“, sagt Förder im Gespräch mit der TZ. „Auf dem Festplatz an der Bleiche war nach Ansicht von Bürgermeister Brum das Riesenrad die Hauptattraktion, das zuletzt vor vier Jahren dort seine Runden drehte. „Schön fand ich auch, dass die Wirte rund um den Marktplatz nicht nur beim Kellner-Wettstreit, sondern auch im Festgebiet sehr präsent waren. Zum Beispiel der Ratskeller, der im Hof des Vortaunusmuseums einen kleinen Weingarten eingerichtet hatte“, schwärmt Brum. Der Kellner-Wettstreit ist eine Idee aus den 80er/90er Jahren, die das Vorstandsteam wieder aufgegriffen hatte. „Die Veranstaltung am Sonntag war gut besucht und wir haben vor, den Wettbewerb im kommenden Jahr wieder stattfinden zu lassen“, kündigt Thomas Förder an.

Als sehr positiv bewertet der Rathauschef die Tatsache, dass es in diesem Jahr ein ruhiges und friedliches Brunnenfest war. „Wir hatten laut Polizei keine nennenswerten Vorfälle“, betont Brum. „Wir haben alle nötigen Sicherheitsstandards für ein Fest dieser Größe eingehalten und die Polizei war darüber hinaus stark vertreten. Möglicherweise hat auch das dazu beigetragen, dass sich die Menschen sehr vernünftig verhalten haben.“

 

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