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Kurtheater: Russian Circus on Ice verzaubert Bad Homburg

Das Ensemble des „Russian Circus on Ice“ verwandelte die Bühne des Kurtheaters in Bad Homburg mit dem Stück „Alice im Wunderland“ in eine zauberhafte Märchenlandschaft.
Die Schachkönigin und ihr Hofstaat, denen Alice auf ihrer Reise begegnet, tragen schwarz-weiße Kostüme und trommeln. Foto: Jochen Reichwein Die Schachkönigin und ihr Hofstaat, denen Alice auf ihrer Reise begegnet, tragen schwarz-weiße Kostüme und trommeln.
Bad Homburg. 

Das Ensemble des „Russian Circus on Ice“ verwandelte die Bühne des Kurtheaters in Bad Homburg mit dem Stück „Alice im Wunderland“ in eine zauberhafte Märchenlandschaft. Zirkusartisten und Eiskunstläufer brachten die Zuschauer im fast ausverkauften Kurtheater, bei der Vorstellung zum Staunen.

Das Publikum begleitete Alice auf ihre Reise in eine märchenhafte Spiegelwelt. „Guck mal Mama, wie schön die Schachkönigin aussieht“, rief ein kleines Mädchen im Saal und war ganz begeistert von der Darstellerin, die im schwarz-weißen Kostüm unzählige Hula-Hoop-Reifen kreisen ließ und dabei beschwingt über die Eisfläche glitt.

Auch die restlichen Schachfiguren schienen über der Bühne zu schweben und wirkten imposant, vor allem durch die unterschiedlichen Kopfbedeckungen.

Hinzu kamen noch die Kunststücke, die sie vorführten, wie Einradfahren oder Jonglieren. Besonders eindrucksvoll waren auch die Bilder, die begleitet vom flackernden Licht und verschiedenen Projektionen beim Trommeln der Figuren auf silberfarbenen Drums oder beim Kampf mit dem Schwert entstanden.

Raunende „Ahs“ und „Ohs“ aus dem Publikum begleiteten auch den Schmetterling, der majestätisch auf Kufenstelzen über die Eisfläche wandelte. Und auch der Fächertanz einer Mädchengruppe, der von farbigen Lichteffekten unterstrichen wurde, erntete lautstarken Applaus.

Besondere Beachtung fand schließlich ein Zwillingspaar, das sich hoch in die Lüfte schwang und waghalsige Akrobatik am Seil und auf der Eisfläche vollführte, wobei zahlreiche Flick-Flacks sicher auf den Kufen gelandet werden konnten. Einzigartige Effekte erzielten die Produzenten der Show durch fluoreszierende Farben – sei es an Kostüm-Applikationen oder auch an den Arbeitsgeräten. So bildeten die in grün und pink leuchtenden Ringe, die zwischen sechs Jongleuren hin und herflogen, einen Kontrast, der auf so manchen Zuschauer berauschend wirkte.

Temporeiche Nummern, wie gleichzeitiges Springen mit mehreren Seilen, das Jonglieren mit überdimensionalen Stangenwürfel oder waghalsige Pirouetten mit der Laufpartnerin sowie clowneske Musikeinlagen auf dem Flaschenklavier, rundeten schließlich das farbenfrohe Spektakel ab und brachten zahlreiche Zuschaueraugen zum Leuchten. cam

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