Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Bad Homburg 8°C Eine Angebot von Franfurter Neue Presse

Opel-Zoo: Spende fürs neue Feldhamster-Haus

Das aktuelle Bauprojekt des Opel-Zoos, eine Aufnahme- und Zuchtstation für Feldhamster, wurde von den Freunden und Förderern des Zoos positiv begleitet und nun zur Feier des zehnjährigen Bestehens großzügig finanziell unterstützt. Fleißig sammelte man Gelder und konnte am vergangenen Wochenende 25 000 Euro an Zoodirektor Dr. Thomas Kauffels übergeben.
Der Opel-Zoo baut ein neues Gehege für Feldhamster. Bereits im Frühjahr 2018 soll das Gelände fertig sein. Auf etwa 140 Quadratmetern finden die Nager in Zucht- und Außenstation ausreichend Platz. Der Opel-Zoo baut ein neues Gehege für Feldhamster. Bereits im Frühjahr 2018 soll das Gelände fertig sein. Auf etwa 140 Quadratmetern finden die Nager in Zucht- und Außenstation ausreichend Platz.
Kronberg. 

„Früher war der kleine Feldhamster noch auf allen Feldern zu Hause und wir jagten ihm als Kinder hinterher“, erinnert sich Carlo von Opel, der älteste Sohn des Opel-Zoo Gründers Dr. Georg von Opel. „Meinen Vater hätte es sehr gefreut, wenn er den Bau dieses neuen Geheges erlebt hätte.“ Zum zehnjährigen Bestehen des Vereins der Freunde und Förderer des Opel-Zoos trafen sich Zoodirektor Dr. Thomas Kauffels, Gerold Dieke, Regierungspräsident a.D. und Mitglied des Stiftungsvorstands, Brigitte Kölsch, Vorsitzende der Freunde und Förderer, gemeinsam mit Sponsoren und Gönnern am künftigen Feldhamstergehege des Zoos.

Bisher nur als Baugrube einsehbar, soll hinter dem Weißstorchgehege schon bald eine Aufnahme- und Zuchtstation für Feldhamster entstehen. Der possierliche Feldhamster hat es nämlich mittlerweile schwer in freier Wildbahn und ist schützenswert. „Wir sind als Zoo von der Unteren Naturschutzbehörde Hochtaunus angesprochen worden, eine Aufnahmestation für die Tiere einzurichten.“

Bedrohte Tierart

Ohne Zweifel sei man dem Wunsch gerne nachgekommen, zumal der Feldhamster mittlerweile zu den bedrohten Tierarten gehöre. Daher hätte man sich entschieden, zusätzlich zur Aufnahme- auch eine Aufzuchtstation einzurichten. In den 70er Jahren noch als Getreide-Schädling bekämpft, starben Hunderttausende der Nager jährlich durch Fallen, Gift oder Maschinen. Die Pelzindustrie zahlte viel für das Fell.

Dem Vorstand der Freunde und Förderer gefiel die Idee, die Populationsentwicklung der Nager im Opel-Zoo zu fördern, weshalb man sogleich nach Hilfsmaßnahmen Ausschau hielt. „Unsere Mitglieder sind begeisterungsfähig und immer aktiv bei der Sache“, erzählt Vorsitzende Kölsch. Daher bestand kein Zweifel an einer finanziellen Unterstützung. Unter Zuhilfenahme der Mitgliedsbeiträge, großzügiger Spenden einzelner Familien und Gönner sowie finanzieller Beteiligung der Frankfurter Volksbank, konnte man 25 000 Euro zusammentragen. „Wir freuen uns sehr, dass der Förderverein unserer Projekte und Vorhaben unterstützt“, freut sich Zoodirektor Kauffels. Bereits in der Vergangenheit hätte der Förderverein immer wieder viel geleistet. Nicht nur das Freilandterrarium für heimische Reptilien und Amphibien oder den Geolehrpfad seien gefördert, auch Insektenhotel, Apfellehrpfad oder die eindrucksvolle Vogelvoliere wurden bedacht.

Fertigstellung 2018

In der kommenden Woche soll die Bodenplatte des Geheges gegossen werden. Der Jugendclub des Opel-Zoos bastelte anlässlich der Spendenübergabe Hamstermasken, die als Dankesgeste an die Förderer übergeben wurden. „Damit wir auch den kleinen Besuchern einen Einblick in die Anlage geben können, wird die Station mit einer Glasscheibe versehen“, erklärte Kauffels die Pläne. Das Gehege füge sich in Größe und Optik in die übrigen Kleintiergehege ein. Ein begrüntes Dach und die übliche Holzfassade seien auch hier geplant.

Einen lebhaften Begleiter findet der Feldhamster künftig in unmittelbarer Nachbarschaft. Dr. Thomas Kauffels wies auf ein neben den Hamstern geplantes Ziesel-Gehege hin. Der lebendigere Ziesel böte Abwechslung zum Feldhamster, der oftmals schlafe.

Thomas Häuser, Regionalmarktleiter der Frankfurter Volksbank erklärte die Spende der Bank damit, dass „der Opel-Zoo als Institution mit großer Strahlkraft für die Region und auch überregional“ in seinen Projekten zum Wohle der Natur und Tierwelt unterstützungswürdig sei. Bereits im Frühjahr 2018 soll das Gelände fertig sein. Auf etwa 140 Quadratmetern finden die Nager in Zucht- und Außenstation ausreichend Platz. Gäste können die Tiere im sich anschließenden Besucherraum bestaunen.

Zur Startseite Mehr aus Vordertaunus

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse