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Testphase abgeschlossen: Steinbach: An fünf Hotspots gibt's kostenfreies WLAN

Von Größere Städte haben es schon länger, jetzt ist auch Steinbach dabei und bietet kostenfreies WLAN im öffentlichen Raum. Zurzeit gibt es fünf Hotspots, ein sechster soll folgen.
Am Bürgerhaus und an anderen zentralen Orten in der Stadt steht Smartphone-Nutzern WLAN zur Verfügung. Am Bürgerhaus und an anderen zentralen Orten in der Stadt steht Smartphone-Nutzern WLAN zur Verfügung.
Steinbach. 

Wer in Steinbach unterwegs ist und versucht, auf seinem Smartphone etwas im Internet nachzulesen beziehungsweise runterzuladen oder Mails abzurufen, der hat in der Vergangenheit schon mal geseufzt, wenn – je nach Mobilfunkanbieter – wieder nur ein „E“ auf dem Display stand, sprich: Das Netz schlecht war.

Das hat sich nun geändert, zumindest an zentralen Plätzen. Dort gibt es jetzt nämlich WLAN – und das kostenfrei für jedermann. Dass das städtische WLAN in Betrieb ist, hatten einige Besucher des neuen Bürgerhauses schon Anfang November festgestellt. Doch seinerzeit war der drahtlose Internetzugang noch in einer Testphase, die nun laut Bürgermeister Dr. Stefan Naas (FDP) „erfolgreich abgeschlossen“ ist. „Alle Hotspots laufen.“

Treffpunkt Weiher

Alle – damit sind außer dem Bürgerhaus samt St.-Avertin-Platz Hotspots an folgenden Stellen in der Stadt gemeint: am Freien Platz, in der Altkönighalle, im Rathaus sowie am Weiher. Letzterer ist ein Treffpunkt für Jugendliche, außerdem ist angrenzend ein Spielplatz, der im kommenden Jahr erweitert werden soll. Auch deswegen sei WLAN dort sinnvoll, meint Naas – weniger in Bezug auf die Kinder als auf die Eltern.

Doch je älter Kinder und Jugendliche werden, umso wichtiger ist ihnen selbst WLAN. Und deshalb haben sich Steinbacher Jugendliche auch den kostenfreien Internetzugang für ihre Freizeitfläche gewünscht, die 2018 an der neuen Wegeverbindung zwischen Berliner Straße und Gewerbegebiet fertiggestellt werden soll. Wird es also auch dort ein WLAN-Angebot geben? „Ja“, verspricht Naas auf Anfrage dieser Zeitung.

Der Internetzugang ist auf Wunsch der Politik eingerichtet worden. Die liberal-soziale Koalition hatte im Frühjahr vergangenen Jahres auf SPD-Initiative einen entsprechenden Prüfantrag gestellt und mit der Bedeutung von WLAN für eine zukunftsorientierte Gesellschaft argumentiert.

Ungeschütztes Netzwerk

Etwa 20 000 Euro hat die Stadt in das Angebot investiert, das bislang ohne Werbung finanziert wird. Realisiert wurde es über den Provider „free-key“. Wer an einem der genannten Orte unterwegs ist und sich einloggen will, kann einfach auf seinem Smartphone oder anderem Gerät das WLAN-Netz „free-key-Steinbach“ suchen und es auswählen. Angezeigt wird allerdings, dass es sich um ein ungeschütztes Netzwerk handelt. Verbunden mit dem Hinweis: „Offene Netzwerke bieten keinerlei Schutz und legen den gesamten Netzverkehr offen.“

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