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Königsteiner Burgfest: Stimmung nicht verhagelt

Von Auch das Unwetter am Sonntagabend konnte die gute Stimmung beim Burgfest nicht trüben. „Das 66. Burgfest war eines der friedlichsten und harmonischsten der vergangenen Jahre“, urteilte Birgit Becker, die Präsidentin des Burgvereins.
<span></span> Foto: Jochen Reichwein
Königstein. 

Das war schon sehr schwierig für die Organisatoren und alle, die für die Sicherheit der Besucher des Burgfestes verantwortlich sind, zu entscheiden, ob das Fest wegen der Gewitterwarnungen abgebrochen oder fortgeführt werden soll. Das galt für den Samstag wie für den Sonntag gleichermaßen, sagt Birgit Becker, die Präsidentin des Burgvereins.

Prekäre Situation

„Die Wettersituation am Samstagabend war schon sehr prekär, der Einsatzstab mit Vertretern der Feuerwehr, der Stadt, der Polizei, der Security, des DRK, der Elektriker und des Burgvereins hat in kurzen Abständen getagt und entschieden, das Fest nicht zu beenden“, sagt Becker. „Wir waren aber auch gegenüber den Vorjahren technisch wesentlich besser ausgerüstet und konnten den Verlauf des Unwetters genau verfolgen. Wir waren jederzeit in der Lage, schnell und sicher zu reagieren“, ergänzt Libbert.

Am Sonntagabend aber half alle Technik nicht, Hagel war gegen 19 Uhr angesagt und prasselte dann auch auf die Burg ein. Die verbliebenen etwa 450 Besucher wurden in die sicheren Keller geleitet, wo sie dann 90 Minuten ausharren mussten.

„Das tat aber der insgesamt sehr harmonischen Stimmung beim 66. Burgfest keinen Abbruch“, erklärt die Präsidentin. Es sei sicher eines der friedlichsten Burgfest der vergangenen Jahre gewesen, vermutet sie. „Das galt für die Inthronisation des Burgfräuleins am Freitag, für den Frühschoppen mit den Königsteiner Bürgern am Samstag und für den bestens besuchten Festzug am Sonntag“, so Becker. Es habe sich auch gelohnt, dass der Burgverein in diesem Jahr besonders stark die Werbetrommel fürs Fest gerührt habe.

Etwa 3000 Besucher haben sich an jedem der drei Tag in der Burg oder bei den Veranstaltungen in der Stadt aufgehalten, berichtet Becker. Endgültige Zahlen hatte sie aber am Montag noch nicht, weil die Eintrittskarten noch nicht abgerechnet wurden. Erst wenn die Zahlen vorliegen, weiß Becker, ob die Eintrittsgelder die Kosten decken können.

Dass andere Feste im Rhein-Main-Gebiet am Wochenende dem Burgfest den einen oder anderen Besucher gekostet haben, lasse sich nunmal nicht vermeiden. Da könne man noch so sorgfältig den eigenen Terminkalender mit dem anderer Veranstalter abstimmen, sagt Becker.

Die 25 Helfer starke Truppe des DRK verzeichnete über die drei Festtage hinweg insgesamt 27 Hilfeleistungen, fünf Personen mussten leider ins Krankenhaus eingeliefert werden. „Das sind aber ganz normale Zahlen für ein Fest dieser Größenordnung“, weiß Jörg Libbert. Er würde sich wünschen, dass manche Besucher den Mitarbeitern des DRK gegenüber mehr Respekt zeigen.

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