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„Weiberfastnachts-Party“: Stimmung passt bei Plaschi-Party

Burgfräulein Isabelle I. (re.) und Hofdame Helen Dawson (li.) machten auch ohne Ornat eine gute Figur bei ihrer Stepp-Einlage.
Foto: jp Foto: Jens Priedemuth (Jens Priedemuth) Burgfräulein Isabelle I. (re.) und Hofdame Helen Dawson (li.) machten auch ohne Ornat eine gute Figur bei ihrer Stepp-Einlage. Foto: jp
Königstein. 

Die Qualität einer Party bemisst sich nicht an der Zahl der Gäste, sondern an der Stimmung. Und die war bei der jüngsten „Weiberfastnachts-Party“ der Königsteiner Plasterschisser „grandios“, schwärmt Plaschi-Sprecher Michael Scholze. Die letzten Gäste seien erst um 2 Uhr gegangen. Selbst der durchweg männliche Elferrat habe den eigenen Programmpunkt aufgrund der guten Stimmung ausfallen lassen. „Wir hatten wirklich Bedenken, dass dann die Stimmung kippt“, lacht Scholze.

Ein wenig getrübt wurde die gute Stimmung bei den Veranstaltern lediglich durch die überschaubare Zahl derer, die zum Mitfeiern gekommen waren.

„Nur“ rund 50 Damen waren der Einladung gefolgt. „Zwar hätten wir durchaus das Doppelte an Karten zur Verfügung gehabt“, betont Scholze. Dennoch sei es gigantisch gewesen.

Mit Rücksicht auf Job und Familie haben die Plaschis „ihre“ Weiberfassenacht bewusst vom traditionellen Donnerstag auf Freitagabend vorgezogen.

Zwar ohne eigentlichen Elferrat, aber dafür mit Büttenreden und Showeinlagen gilt bei dieser Veranstaltung: Die Mischung macht’s. Zwischen den einzelnen Programmpunkten gibt es immer wieder ausreichend Partyzeit zum „Schwätzen“ und Tanzen.

Klar, dass die Chose nicht ganz ohne Männer ging – vor allem nicht auf der Bühne. Da warf sich das vermeintlich starke Geschlecht mächtig ins Zeug, um die Damen zu unterhalten. Die Minions vom „Närrischen Komitee Antonius“ aus Frankfurt, die „Daalbachnixen“ und „Schobbedancer“ vom Kronberger Kappenclub brachten den Saal zum Beben.

Auch bei den Büttenreden waren die Herren stark vertreten. Als „Mann mit Beispielen für die Evolution“ sorgte Jörg Werner für schallendes Gelächter. Eine Travestieshow der besonderen Art boten die Plaschis ihren Damen. Vanessa P. wird in der Künstlerszene als Chamäleon der Travestie bezeichnet. Zumindest gefiel es der Dragqueen bei den Plaschis so gut, dass sie auch anschließend noch blieb.

„Aber bitte mit Sahne“ lautete der Wunsch der Resi-Dancers, und auch Ingelore Steinmetz huldigte mit ihrem leicht abgewandelten Beitrag „Mit 60 (66) Jahren fängt das Leben an“ dem großen Udo Jürgens.

Die Plaschi-Minis tanzten zu Stücken von Lindsey Stirling, Michael Jackson und David Guetta. Ganz klassisch zeigten sich die Königstänzer als Garde. Die Showtanzformation „Cosmopolitan“ der Waller Wespe waren ganz im Saturday Night Fever.

Besonderen Applaus erhielten Helen Dawson und Burgfräulein Isabel Hunkel für ihren Stepptanz zu „Swing, Swing, Swing“. Ela van der Heijden und Nicole Hülsmann als Duo Gnadenlos machten sich ganz nach Pippi Langstrumpf die Welt, wie sie ihnen gefiel.

Auch in diesem Jahr gab es hohen Besuch. Prinzessin Christin I., die 68. Prinzessin auf Sodenias Thron, gewährte eine hoheitliche Audienz für das sie huldigende närrische Weibsvolk. Durch den Abend führte Moderatorin und „Ober11e“ Cornelia Dembicki-Walzok, in diesem Jahr unterstützt von Elke Grimm.

(juba)
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