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Open-Air-Rave: Tanzt und tobt!

Trotz Sturmwarnung kamen an die 450 Besucher zum dritten Open-Air-Rave in den Rushmoorpark. Am Ende tanzten fast alle und garantierten einen „grandiosen Abschluss“.
DJ Yannise (22) legte beim Open-Air-Rave im Rushmoorpark auf. DJ Yannise (22) legte beim Open-Air-Rave im Rushmoorpark auf.
Oberursel. 

Die eigentliche Bedeutung von Rave ist „rasen“ oder „toben“, und im übertragenen Sinn ging es am Samstag auch darum beim dritten Open-Air-Rave im Rushmoorpark, einer Veranstaltung aus dem Programm des Orscheler Sommers, das der Verein Kunstgriff zusammengestellt hat. Dort legten gleich mehrere DJs elektronische Musik auf mit dem Ziel, die Tänzer in eine Art Trance zu versetzen und sie zum Toben zu bringen. Was auch zu später Stunde gelang, wenngleich sich anfangs die Besucherzahl gegenüber der Vorjahresveranstaltung aufgrund des stürmischen Wetters in Grenzen hielt.

„Im letzten Jahr waren so an die 300 Besucher da, für dieses Mal hatten sich über Facebook 650 Leute angemeldet“, erzählte Max Triller. Am Ende seien an die 450 da gewesen, es habe ein Kommen und Gehen geherrscht. „Doch zum Abschluss hat jeder getanzt“, sagte Max Triller und sprach von einem „grandiosen Abschluss“.

 

Coole, beliebte Szene

 

Der 23-Jährige hatte vor drei Jahren die Idee zum Rave gehabt und den Kunstgriff überzeugen können. „Wir werden vom Kunstgriff mit Geld unterstützt, können die Logistik wie Getränkewagen oder Toiletten nutzen und werden auch in der Szene immer beliebter“, berichtete der Mechatronik-Student, der mit einem Team von etwa 30 Leuten – meist technobegeisterte Jugendliche aus Oberursel – die Party organisiert hat.

Und die Szene ist es auch, die den meisten imponierte. „Die Szene ist cool, hier prügeln sich keine Leute, sondern alle gehen sehr freundlich miteinander um“, sagte der 16-jährige Felix aus Oberhöchstadt. Er sei des öfteren bei Raves dabei, die Veranstaltung in Oberursel hat ihm sein Kumpel Jakob aus Oberursel empfohlen. „Ich war beim letzten Mal schon hier und wollte unbedingt wieder herkommen“, erzählte der 19-Jährige. Und warum? „Es war laut und gut“, sagte er lachend.

Neben den beiden Jungs chillten Mutter und Tochter auf einer Bank und lauschten den Tönen, die ein DJ auf der Bühne auflegt. Sie sind aus Kronberg gekommen, trotz Sturmwarnungen. „Ich habe übers Internet von der Veranstaltung erfahren und mich mit ein paar Freunden hier verabredet“, sagte die 15-jährige Denise. Sie hört gerne Techno-Musik und mag den Beat. „Außerdem lernt man bei solchen Events immer wieder neue Leute kennen, und die Stimmung ist super“, schwärmte sie. Ihr ist anzumerken, wie es bei ihr kribbelt und sie es kaum abwarten kann zu tanzen. Ihre Mutter beobachtet das Treiben mit einem Lächeln. „Ich komme aus Lateinamerika, wir haben immer gefeiert, als wir jung waren. Ich mag elektronische Musik, außerdem ist es schön, dass das Ganze im Freien ist“, sagte die 46-Jährige.

Und dann tauchten die Freundinnen von Denise auf: Zusammen stürmten die Mädchen den Platz vor der Bühne und gaben sich beim Tanz den elektronischen Klängen hin, unter ihnen das frische Gras, darüber der blaue Himmel.

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