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Mit dem Hubsteiger vom Hardtberg schauen: Test für einen Turm aus Stahl

Von Der Hardtberg soll bis 2020 wieder einen öffentlich zugänglichen Aussichtsturm bekommen, das hat sich der Förderverein Hardtbergturm fest vorgenommen. Statt Holz soll Stahl verwendet werden. Einen Ausblick auf den Ausblick gibt’s am kommenden Samstag.
Der Hardtbergturm soll ersetzt werden. Foto: Jochen Reichwein Der Hardtbergturm soll ersetzt werden.

Der Förderverein Hardtbergturm will hoch hinaus! Was leicht als Floskel abgetan werden könnte, ist in diesem Fall mehr als zutreffend. Im Oktober 2016 als Nachfolger einer gleichnamigen Arbeitsgemeinschaft gegründet, hat sich der Verein in den letzten Monaten intensiv mit verschiedenen Aussichtstürmen in der Region beschäftigt, um festzustellen welches Turmkonzept am besten als Nachfolge für den maroden Hardtbergturm geeignet ist.

Bis zu 30 Meter hoch

Der Förderverein setzt sich für einen Neubau von 27 bis 30 Meter Höhe ein. „Damit wird die Attraktivität Königsteins und der Region weiter gesteigert“, sind sich die Verantwortlichen um den Vorsitzenden und Ortsvorsteher Hans-Dieter Hartwich (CDU) sicher. Die Idee einer Holzkonstruktion, wie sie zunächst vorgesehen war, wurde verworfen. Sie berge zu große Risiken wie Witterungseinflüsse, vor allem am jetzigen Standort. Auch Vandalismus ist eine Gefahr: Der hölzerne Atzelbergturm in Kelkheim etwa wurde Anfang Juli bereits zum zweiten Mal durch Brandstiftung zerstört. Daher präferiert der Förderverein eine Stahlkonstruktion, die allerdings teurer werden wird. Derzeit wird mit einem Architekturbüro ein Konzept erarbeitet. Ziel ist Umsetzung bis Ende 2020. Helfer für die Umsetzung des Konzepts sind nach wie vor gesucht.

Wer schwindelfrei ist und sehen will, wie ein solcher Neubau wirken würde, sollte sich die „alternative Turmbesichtigung“ am Samstag, 16. September in den Kalender eintragen. Von 11 bis 16 Uhr stellt die Stadt Königstein hierfür den eigenen Hubsteiger direkt neben dem alten Turm zur Verfügung. Damit geht es rund 25 Meter in die Höhe. „In den vergangenen Wochen standen die Zeichen leider eher auf Sturm. So musste zunächst geklärt werden, inwieweit eine solche Veranstaltung zum jetzigen Zeitpunkt aufgrund der Sturmschäden möglich und sinnvoll ist“, sagt Hartwich.

Panorama ist online

Wer sich nicht in luftige Höhen traut, kann sich bei der Veranstaltung von Vorstandsmitgliedern des Fördervereins über die weitere Planung informieren lassen. Auf der Internetseite mit der Adresse www.hardtbergturm.de ist zudem eine 360-Grad-Ansicht verfügbar.

Der Hardtbergturm wurde erstmals 1884 als einfache Holzkonstruktion errichtet, die bereits 1899 durch eine Eisenkonstruktion ersetzt wurde. Diese wurde zum 100-jährigen Bestehen im Jahr 1999 letztmalig komplett überarbeitet und um 2,20 Meter auf 14,50 Meter erhöht. Mittlerweile ist der Turm stark durch Rost beschädigt. Zudem sind die Bäume stark gewachsen, was den Blick einschränkt. Eine nochmalige Erhöhung lässt die Statik nicht zu.

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