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Zur Person: Platon war schuld

Prof. Siegfried Blasche (77) siedelte 1957 aus der DDR in den Westen über. In einer Bahnhofsbuchhandlung kaufte er sich den „Phaidon“, die Schrift eines fiktiven Streitgesprächs von Platon über die Unsterblichkeit der Seele, und gab seinen Plan, Mathematik zu studieren, nach der Lektüre auf. Er hat es bis heute nie bereut, auf Philosophie umgesattelt zu haben. Blasche hatte mehrere Lehrstuhlvertretungen inne und lehrte als außerplanmäßiger Professor an der Universität Erlangen/Nürnberg. In Bad Homburg wurde er 1986 einer der Geschäftsführer der „Forum für Philosophie gGmbH“, die durch Zuwendungen von Gabriele Quandt-Langenscheidt finanziert wurde. Zehn Jahre später gab es Querelen zwischen den Geschäftsführern, und die Tätigkeit des Forums wurde eingestellt. Gemeinsam mit Prof. Dr. Peter Rohs rief Blasche 1995 die Philosophische Gesellschaft ins Leben. Zu Beginn bestückten einige Gründungsmitglieder die Gesellschaft mit jährlich 5800 D-Mark. Die Stadt Bad Homburg unterstützte von Anfang an das neue Projekt. Zuletzt hatte der zur PG gehörende Freundeskreis etwa 40 Mitglieder. ahi

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