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Sicherheit an der Baustelle „Zum Grünen Baum“ gewährleistet: Baustopp ist passé: Die Bagger rollen wieder

Der zwischenzeitliche Baustopp ist passé: Auf der Baustelle rund um die Gaststätte „Zum Grünen Baum“ im Alten Ort von Neu-Isenburg geht es voran.
Die Arbeiten rund um die Gaststätte „Zum Grünen Baum“ gehen nach dem Baustopp weiter. Die Arbeiten rund um die Gaststätte „Zum Grünen Baum“ gehen nach dem Baustopp weiter.
Neu-Isenburg. 

Mit Wucht rammt der Bagger seine Schaufel in das Erdreich und löst Erde und alte Bausubstanz heraus. Auf der Baustelle rund um die Gaststätte „Zum Grünen Baum“ im Alten Ort von Neu-Isenburg wird wieder gearbeitet – auch wenn das in jüngster Zeit nicht immer der Fall war. Denn rund zwei Wochen lang ruhten die Arbeiten, die Bauaufsicht hatte aus Sicherheitsgründen einen Baustopp verhängt.

„Der Baustopp selbst hatte keine schwerwiegenden Gründe. Jetzt ist die Baustelle aber komplett verkehrssicher“, erklärt Bürgermeister Herbert Hunkel im Gespräch mit dieser Zeitung und gibt Entwarnung. Mitarbeiter des Dienstleistungsbetriebs Dreieich und Neu-Isenburg hatten festgestellt, dass es an der Baustelle Mängel gab und die Bauaufsicht eingeschaltet. Darauf folgte der Baustopp.

Der Bauherr musste einen Verbau zur Sicherung der Baugrube einsetzen, ein Schild anbringen, das die Baugenehmigung zeigt, und den Bürgersteig in der Hirtengasse sichern. Dieser hatte sich bei Bauarbeiten abgesenkt.

Weitere Kontrollen

Auch wenn es sich laut Stadt nur um Kleinigkeiten handelt, wird sie an der Gaststätte „Zum Grünen Baum“ weiter nach dem Rechten schauen. „Der Dienstleistungsbetrieb überwacht die Arbeiten. Wir werden weiterhin Kontrollen vor Ort machen“, kündigt Hunkel an. Generell hat sich auch die Verkehrsführung rund um die Baustelle geändert. Die Stadt hat die Durchfahrt im Nollgässchen gesperrt. In diesem Zug fallen etwa vier Parkplätze weg.

Die Zufahrt von der Offenbacher Straße bis zum Parkplatz des „Ristorante Da Luigi“ ist weiterhin möglich. Dafür wurde die Einbahnstraßenregelung aufgehoben, eine Einfahrt ist über die Offenbacher Straße möglich. „Wir nehmen damit Rücksicht auf den Gastronomen, der natürlich weiterhin will, dass Gäste zu ihm kommen“, sagt der Bürgermeister. Die Sperrung soll zwischen sechs und acht Wochen dauern.

Wohnungen entstehen

Der neue Eigentümer des „Grünen Baum“ beabsichtigt, die Gastronomie auf das Hauptgebäude zu konzentrieren und in verkleinerter Form wieder aufzunehmen. Das Hauptgebäude mit seiner charakteristischen Fassade zum Marktplatz hin wird im Bestand erhalten und renoviert. Auch die Gastronomie im Innenhof soll weitergeführt werden.

Anstelle der abgerissenen Anbauten und Nebengebäude ist eine Wohnbebauung geplant, die sich verträglich in den Alten Ort einfügt. Auch das seit dem Krieg unbebaute Grundstück Marktplatz 3 parallel zu dem Vorhaben auf der anderen Seite des Nollgässchens vom gleichen Investor mit einer Wohnbebauung versehen werden. Insgesamt sollen zwei Stadthäuser (zwei Wohneinheiten) im Nollgässchen 2 und 4 sowie ein Wohnhaus (fünf Wohneinheiten) in der Hirtengasse 5 entstehen.

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