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Projekt: Beim Social Day an der Karl-Krolopper-Schule wird kräftig zugepackt

Von Für eine Gruppe von Commerzbank-Mitarbeitern hielt der Social Day an der Karl-Krolopper-Schule ungewohnte Tätigkeiten bereit. Dabei war mit vereinten Kräften vor allem handwerkliches Geschick gefragt.
Die Schülerin Cindy (links) hält das Schild für das Hochbeet-Projekt. Bettina Hoppe sägt ein Werkstück, hinten von links sind Horst Hagmann, Dirk Mertens, Patrick Fink, Michael Erler und Micky Seeberger aktiv. Foto: Leo F. Postl Die Schülerin Cindy (links) hält das Schild für das Hochbeet-Projekt. Bettina Hoppe sägt ein Werkstück, hinten von links sind Horst Hagmann, Dirk Mertens, Patrick Fink, Michael Erler und Micky Seeberger aktiv.
Kelsterbach. 

Auf dem Gelände der Karl-Krolopper-Schule in Kelsterbach geht es handwerklich zu. Im Garten ist eine Sägestation aufgebaut, dort wird das Holz für die Halterung der beiden Hochbeete zurechtgeschnitten. Dies ist jedoch nur eines der Projekte, die anlässlich des Social Day ausgeführt werden. Für diesen schweißtreibenden Arbeitseinsatz haben sich Mitarbeiter der Commerzbank einmal mehr freiwillig zur Verfügung gestellt. Bereits zum 16. Mal hatte der Malteser Hilfsdienst Frankfurter Unternehmen aufgefordert, soziale Verantwortung zu übernehmen und ihre Arbeitskraft für soziale Projekte zur Verfügung zu stellen. Die Mitarbeiter der Commerzbank sind dabei nicht das erste Mal an der Karl Krolopper-Schule.

„Ich habe das noch nie gemacht, aber wenn man mir das zeigt, bekomme ich das bestimmt auch hin“, meint Bettina Hoppe, die in ihren, mit dicken Handschuhen bewehrten Händen ein längeres Stück Bauholz hält. Wie gut, dass es mit Michael Erler einen gelernten Schreiner als Hausmeister und damit einen perfekten Lehrmeister im Umgang mit der Kapp- und Gehrungssäge an der Karl-Krolopper-Schule gibt. Richtig abgemessen hat es der Fachmann, dann bleibt der Social-Day-Helferin nur noch der perfekte Schnitt. Ihre Kollegen Horst Hagmann, Dirk Mertens und Patrick Fink bewähren sich als helfende Hände und auch als Schreiner. Bald steht der Rahmen für das Hochbeet, dann folgen die Abtrennungen. Mit großer Spannung verfolgen alle, ob nun auch der Einsatz passt. Das Erfolgserlebnis wird „abgeklatscht“ und macht Mut für den nächsten Schritt.

Im Schlamm gewühlt

Weiter hinten im großen Garten riecht es nach frischer Farbe, hier verpassen weitere freiwillige Helfer des Social Day, aber auch Kinder der Karl-Krolopper-Schule, dem Zaun und den Bänken einen frischen Anstrich. Plötzlich platscht es ganz hinten am Gartenteich. „Nichts passiert, das Wasser läuft nur ein bisschen in den Stiefel“, beschreibt ein Commerzbank-Mitarbeiter das kleine Problem. Die Arbeit an der Befestigung der Umrandung geht dann aber zügig weiter. Dort wurde schon im vergangenen Jahr so richtig im Schlamm gewühlt, jetzt wird das Werk beendet.

„Da können und wollen wir unsere Schüler nicht ranlassen, wie schön, dass es so ehrenwerte Unterstützung gibt“, lobt „Micky“ Seeberger, die alle Projekte an der Karl-Krolopper-Schule koordinierte, den Einsatz der freiwilligen Helfer am Social Day.

Rege Arbeitstätigkeit herrschte auch am Eingang der Schule. Dort wurden der Carport – dieser wird als Unterstand für die Abfallbehälter genutzt – neu gestrichen und das große Beet daneben neu bepflanzt. „Aus einem Wildwuchs von Schilf und anderem Zeug ist nun ein ganz tolles Beet mit Blumen und Gräsern geworden“, freut sich Helga Seeberger, wie sie richtig heißt, über den gelungenen Wandel.

Alles im Blick

Echte Kletterkünstler waren gefragt, um in die Tiefe des Souterrainfensters zu steigen, dort den Bewuchs zu entfernen und die Wand neu zu streichen. Hier haben sich insbesondere Jungen aus der Schule bewährt. „Es wollten fast alle mithelfen, doch das wäre ein zu großes Durcheinander geworden, deshalb haben wir eine Auswahl getroffen, um die 13 Commerzbank-Freiwilligen zu unterstützen“, erklärt Seeberger.

Alles im Blick hat auch Cindy, die Schülerin saust hin und her, wenn etwas fehlt, dann besorgt sie es. „Das ist leider mein letzter Social Day an der Schule, das waren immer schöne Tage“, bedauert Cindy, die auch fleißig an ihrem erfolgreichen Schulabschluss arbeitet.

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