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Christdemokraten informieren sich über die Fortschritte der Bauvorhaben in ihrer Stadt: Besuch bei Projekten der Zukunft

Von In Gravenbruch tut sich was. Davon konnten sich auch die Christdemokraten bei ihrer Sommerradtour ein Bild machen. Das Bauvorhaben an der Kirche St. Christoph ist in vollem Gange.
Die Teilnehmer der CDU-Radeltour machten auf ihrem Weg Richtung Gravenbruch auch einen kurzen Halt im Neubaugebiet Birkengewann. Foto: Leo F. Postl Die Teilnehmer der CDU-Radeltour machten auf ihrem Weg Richtung Gravenbruch auch einen kurzen Halt im Neubaugebiet Birkengewann.
Neu-Isenburg. 

Es sind Sommerferien, dies war auch bei der CDU-Sommerradeltour am Samstag nicht zu übersehen. Die von Uwe Beyer, stellvertretender Vorsitzender des CDU Stadtverbandes Neu-Isenburg, organisierte Tour führte von der Geburtszelle der Hugenottenstadt, dem Marktplatz im Alten Ort, nach Gravenbruch, wo sie vom Ortsvorsteher Eddi Fischer (CDU) am Dreiherrnsteinplatz empfangen wurden.

Der Gravenbrucher Ortsvorsteher erläuterte allen noch einmal die Situation rund um den Abbruch des Kirchturms von St. Christoph – eines der beiden Symbole von Gravenbruch. „Wir stehen hier zwar vor einem Trümmerhaufen, aber darauf soll sich eine zumindest finanziell verbesserte Zukunft der katholischen Gemeinde St. Christoph aufbauen“, betonte Eddi Fischer. Er verwies auch darauf, dass dies keine Hau-Ruck-Aktion gewesen, sondern alles über viele Jahre hinweg geplant worden sei.

Dort, wo derzeit ein Haufen verbogener Baustahl liegt, stand einst der Kirchturm von St. Christoph. Bild-Zoom Foto: Leo F. Postl
Dort, wo derzeit ein Haufen verbogener Baustahl liegt, stand einst der Kirchturm von St. Christoph.

„Wer sich sozial so stark engagiert, wie es diese Kirchengemeinde getan hat – ich denke nur an den Kindergarten – der kommt auch mal in eine Situation, in der nicht alles so einfach zu stemmen ist“, so der Ortsvorsteher. Mittlerweile ist der Kirchturm komplett abgetragen und in Kürze werden noch Teile der Sakristei dem geplanten Bauvorhaben weichen müssen.

„Ich habe auch schon den Planentwurf gesehen, das sieht alles recht gut aus und passt vor allem in das bestehende Ortsbild von Gravenbruch“, betonte Eddi Fischer. Der längliche Bau mit 20 barrierefreien Wohnungen wird sich nicht direkt der Straße entlang erstrecken, sondern etwas zurückversetzt schräg in die Tiefe. „Dadurch bleibt der freie Blick auf die Kirche erhalten“, erklärte Fischer. Er sah in diesem Wohnbauprojekt einen weiteren Baustein, damit insbesondere ältere Gravenbrucher ihren Lebensabend in ihrer gewohnten Umgebung verbringen können. Dass das alte verwitterte Kreuz vom Turm noch als Symbol gerettet und irgendwo aufgestellt werden soll, konnte er nicht nachvollziehen.

Das entsteht im Birkengewann

In den nächsten vier Jahren wird die Gewobau rund 200 Wohnungen und 24 Reihenhäuser im Birkengewann errichten. Das Neubaugebiet befindet sich zwischen den Straßen Am Trieb, Offenbacher Straße und Friedhofstraße in Neu-Isenburg.

clearing

Ein weiterer Schwerpunkt der Ortsbegehung war die nun bald beginnende Umgestaltung der Forsthaus-Galerie mit dem Abbruch des ehemaligen Tengelmann-Marktes und Neubau des Rewe-Marktes.

„Die Forsthaus-Galerie soll abgerissen und ein neues Gebäude mit Läden im Erdgeschoss und Wohnungen darüber entstehen“, erklärte Eddi Fischer. Am meisten freuen sich die Gravenbrucher wohl auf den angekündigten neuen Markt, der die Situation um die Nahversorgung endlich verbessern soll.

Ortsvorsteher Eddi Fischer erklärte vor dem ehemaligen Tengelmann-Markt die geplante Umgestaltung. Bild-Zoom Foto: Leo F. Postl
Ortsvorsteher Eddi Fischer erklärte vor dem ehemaligen Tengelmann-Markt die geplante Umgestaltung.

„Nach Gravenbruch zieht es immer mehr junge Familien der ganze Stadtteil wächst und hier könnte ein schöner Treffpunkt für alle entstehen“, sagte Eddi Fischer und zog als Vergleich das Einkaufszentrum „Alte Linde“ in Heusenstamm heran.

Zum Abschluss zeigte Fischer den Teilnehmern, dass Gravenbruch alles andere als ein „Dreckloch“ sei. Damit nahm er Bezug auf die Aussage von Arno Groß von der AfD, der beim Besuch des Müllbergs am Grundstück im Schönbornring Nummer 5 gesagt hatte (wir berichteten): „Ich dachte, ich befinde mich in den Slums von irgendwo.“

„Die Aktion der AfD mit dem Müll auf dem Grundstück war mehr ein Eigentor und zudem schädlich für ganz Gravenbruch, denn es stand ja bereits fest, dass der DLB zwei Tage später das alles abholen sollte – jetzt haben alle einen schlechten Eindruck von Gravenbruch“, so Eddi Fischer.

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