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Informationsveranstaltung geplant: Bürger reden bei Neubau für Treutel-Schule mit

Von Bürgermeister Manfred Ockel berichtete während des jüngsten Bauausschusses auch über den aktuellen Stand des geplanten Neubaus der Karl-Treutel-Schule. In den Planungen sollen auch die Wünsche der Anwohner berücksichtigt werden.
Die bisherige Karl-Treutel-Schule in der Friedensstraße soll im Länger Weg einen neuen Standort erhalten.  Archivfoto: Leo Postl Foto: Leo F. Postl Die bisherige Karl-Treutel-Schule in der Friedensstraße soll im Länger Weg einen neuen Standort erhalten. Archivfoto: Leo Postl
Kelsterbach. 

Während der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planung und Umweltschutz wurden neben der Errichtung eines Gebäudes mit 22 Sozialwohnungen am Kreisel Südliche Ringstraße/Waldstraße/Kleiner Kornweg (wir berichteten) auch über die Planungen des Neubaus der Karl-Treutel-Schule neben der Integrierten Gesamtschule (IGS) gesprochen.

Bürgermeister Manfred Ockel (SPD) bestätigte, dass derzeit die europaweite Ausschreibung dafür erfolge. Während der Bürgerinformationsversammlung vor rund einem Monat wurden zwar zahlreiche Bedenken aber auch Wünsche und Anregungen vorgebracht, diese seien jedoch noch nicht in den Planungsvorgaben enthalten. „Wir wollen uns erst einmal in Ruhe für ein passendes Planungsbüro entscheiden, dann werden auch diese Wünsche in die weiteren Planungsvorgaben einfließen“, sagte Ockel.

So wurde von Anwohnern gewünscht, dass die Zufahrt zur Schule so geregelt werde, dass die beliebten „Elterntaxis“ nicht bis vor die Schultür fahren. Ferner soll der Schulhof, auf dessen rückwärtigem Bereich eine Fläche für Ball- und Bewegungsspiele geplant ist, so baulich abgeschirmt werden, dass Anwohner durch den Lärm nicht belästigt werden. „Wir müssen auch sehen, wo wir die Bushaltestelle am besten hinlegen“, brachte Ockel einen weiteren Aspekt ins Spiel.

Keine Einwände

Die Verwaltung wird nun beauftragt, das Verfahren der Bauleitplanung einzuleiten, um eine optimale Nutzung des rund 3,7 Hektar großen Areals für den Neubau der Karl-Treutel-Schule zu erreichen. „Wir werden mit einem normalen Verfahren an die Sache herangehen, um alle Aspekte, auch jene aus der Bevölkerung, zu berücksichtigen“, betonte Ockel. Bei einem „beschleunigten Verfahren“ entfällt eine Umweltverträglichkeitsprüfung. Vor der Detailplanung soll es eine weitere Bürgerversammlung dazu geben.

Weiterhin soll nun das Änderungsverfahren für den Bebauungsplan Rüsselsheimer Straße fortgeführt werden. Bekanntlich will die Nassauische Heimstätte (NH) dort im Rahmen des Projekts „Soziale Stadt“ vier bestehende Häuser mit derzeit 80 Wohneinheiten abreißen und an deren Stelle Neubauten mit 240 Wohneinheiten errichten.

Eine Änderung wird es für die Parkflächen entlang der Rüsselsheimer Straße geben, diese sollen alle nach innen auf das von der NH zu erwerbende Gelände verlegt werden. „Wir sind hier guter Dinge, eine erste Offenlage brachte keine Einwände“, erklärte Ockel.

Baubeginn im Jahr 2020

Gemäß Zeitplan sollen nun die noch dort wohnenden Menschen in andere Wohnungen umgesiedelt werden. Bis Sommer 2019 soll es dann einen gültigen Stadtverordnetenbeschluss geben. Hier soll das „beschleunigte Verfahren“, also ohne Umweltverträglichkeitsprüfung, zum Tragen kommen. „Wir haben hier kein neues Baugebiet sondern nur eine Bestandänderung“, erklärte Ockel. Baubeginn – genauer gesagt, Beginn der ersten Rückbauarbeiten der bestehenden Gebäude – soll im Sommer 2020 sein.

Die WIK-Fraktion sowie der Vertreter der Kelsterbacher Bürger, Kamouran Omer Oglou, enthielten sich der Stimme. „Wir werden später unsere Stellungnahme dazu abgeben“, begründete Bruno Zecha die Enthaltung der WIK-Fraktion.

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