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Baustelle: Karl-Treutel-Schule: Die ersten Container stehen

Von Die Schülerzahl an der Kelsterbacher Karl-Treutel-Schule ist gestiegen, daher wird auch mehr Raum benötigt. Container-Klassen sollten Abhilfe schaffen. Doch die Fertigstellung lässt weiter auf sich warten.
So sieht die fertige „Interimsschule“ aus. Einige Containeranlagen wurden jetzt angeliefert und aufgestellt. Foto: Leo F. Postl So sieht die fertige „Interimsschule“ aus. Einige Containeranlagen wurden jetzt angeliefert und aufgestellt.
Kelsterbach. 

Für die Anwohner rund um die Kar-Treutel-Schule begann am Dienstagmorgen ein sehenswertes Spektakel: Denn die Schule erhielt die sehnlichst erwartete Anlieferung der Klassen-Containeranlage. Immer wieder blieben Passanten stehen, um mit zu verfolgen, wie ein Lastwagen nach dem anderen in die Friedrich-Ebert-Straße einfuhr und auf Abruf wartete, bis er zur Entladestelle vorfahren durfte. Dort wurde die weiße Plastikschutzhülle entfernt – und zum Vorschein kamen unterschiedlich große Verbund-Container die von einem großen Autokran dann auch auf den bereits vorbereiteten Platz im Schulhof gehievt wurden.

„Das sieht ja aus als würden die einen neuen Film mit dem fliegenden Klassenzimmer drehen“, scherzte jemand aus der Beobachtergruppe, als wieder ein Klassen-Container frei in der Luft schwebte. Nach und nach wurden alle Container auf dem Schulhof abgestellt. Wer nun dachte, das sei es gewesen, musste zu seiner Überraschung feststellen, dass nun ein großes Umsortieren der Klassen-Container begann, manche wurden sogar übereinander gestapelt.

Plötzlich herrschte Ruhe auf der Container-Baustelle und Christian Hufgard (WIK) hatte sogar noch die Hoffnung, dass alles zu Schulbeginn fertig werden würde. „Die arbeiten jetzt bestimmt rund um die Uhr und sieben Tage durchgehend“, meinte er hoffnungsvoll. Die Realität sieht allerdings eher so aus, dass die beiden auf der Container-Baustelle tätigen Arbeiter noch 24 Tage bis zur Fertigstellung benötigen.

Grund für die benötigten Klassen-Container ist die erneut gestiegene Schülerzahl. Diese Erkenntnis scheint bei den Verantwortlichen der Stadt recht plötzlich gekommen zu sein. Außer dem 4. Jahrgang sind alle Klassen fünfzügig – und am Dienstag kommen weitere 119 Erstklässler dazu.

Aufgrund der hohen Schülerzahl wird die Einschulungsfeier erstmals in zwei Teilen in der Mehrzweckhalle Süd stattfinden. Wo die nun „klassenlosen“ Schüler der 4. Klassen unterkommen, wird noch mit der Schulleitung erarbeitet.

Für viele Eltern ist diese Situation doppelt ärgerlich. Einerseits weil generell zu spät auf die Zunahme der Grundschüler reagiert wurde und andererseits, weil sich in den ersten drei Ferienwochen überhaupt nichts auf dem Schulhof in Sachen Klassen-Container getan hat. Einen Schuldigen mag es wohl geben, aber sicherlich nicht im Rathaus – obwohl Kelsterbach selbst Schulträger ist – schließlich hat die Stadt den Auftrag zur Erstellung der rund 500 000 Euro teuren Klassen-Containeranlage ja an Fachbüros und Firmen vergeben.

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