E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Bad Homburg 21°C Eine Angebot von Franfurter Neue Presse

Dr. Udo Bullmann fordert: „Europa neu denken“

Zweimal „hexhex“ und alles ist wieder gut? So einfach sei es nicht, die aktuellen Probleme zu lösen, erklärte der Vorsitzende der SPD-Europaabgeordneten Udo Bullmann. Mit seinem Referat „Europa neu denken“ bei der Konferenz des SPD-Unterbezirks Limburg-Weilburg im Schupbacher Bürgerhaus stimmte er auf die heiße Phase des Europa-Wahlkampfes ein.
„Als Mann der klaren Worte angekündigt“: Dr. Udo Bullmann, Vorsitzender der SPD-Europaabgeordneten.	Foto: Quirein „Als Mann der klaren Worte angekündigt“: Dr. Udo Bullmann, Vorsitzender der SPD-Europaabgeordneten. Foto: Quirein
Limburg/Weilburg. 

„Europa muss wieder fair und gerecht werden“, erklärte der Vorsitzende der SPD-Europaabgeordneten, Udo Bullmann, in seinem Referat die Ziele. Politik, in der nur die kleinen Leute zur Kasse gebeten würden oder diejenigen, die nicht weglaufen könnten oder „zu anständig“ seien – das sei nicht die Politik, für die sie kämpfen würden, fasste Bullmann den Kampf der SPD für eine gerechtere Steuerpolitik zusammen und beleuchtete die Auswirkungen der Wirtschaftskrise.

 

Erstmals Wahl der Köpfe

 

Zwei Wochen vor der Europawahl bezeichnete er die Wahl als eine entscheidende Wahl, die zudem neue Elemente enthalte. Erstmals nämlich werden die Parteien mit ihren europäischen Spitzen antreten. Das Ergebnis der Wahl bestimme, wie es weiter gehe mit der Umweltpolitik, den Folgen der Wirtschaftskrise und beispielsweise auch der Jugendarbeitslosigkeit, erklärte Bullmann.
 

Info

Sie vertreten den Unterbezirk

clearing

Er blickte kritisch auf die aktuellen Geschehnisse in der Politik. Dass es auch in Griechenland beispielsweise vieles neu zu bestellen gäbe und besser zu machen sei, steht für ihn außer Frage. Es sei nicht so, das die kleinen Leute ständig über ihre Verhältnisse gelebt hätten und plötzlich sei der Schuldenberg dagewesen. Vielmehr habe in erster Linie der Bankenrettungsschirm dazu beigetragen. Die Frage sei nun, wer für die Wohlstandsverluste aufkäme. „Wieder die kleinen Leute oder über Lohnverzicht?“, fragte er überspitzt.

 

„Schwarz-Gelb feige“

 

Warum sei Schwarz-Gelb so feige gewesen und habe die Kanzlerin nie gefragt, wie ihre Europapolitik oder ihr Kurs aussieht? In einer abendlichen Talkshow hätte sie dies tun können und den Bürgern ihre Politik erklären können, kritisierte er. Es sei schlichtweg die falsche Politik gewesen, machte er seinen Standpunkt deutlich. „Wir brauchen eine starke politische Führung“, betonte der hessische Spitzenkandidat der SPD. Viele der bislang getroffenen Fehlentscheidungen und Entscheidungen, die nicht getroffen wurden, seien bis heute spürbar, kritisierte er. Europa sei in keinem guten Zustand. Kanzlerin Merkel habe die falsche Politik gemacht und nur die kleinen Leute belastet. Das möchten er und seine Mitstreiter ändern. qui

Zur Startseite Mehr aus Limburg

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen