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Urlaubsfahrt: Fördergeld für Mädchenzeltlager

Die Kinder- und Jugendstiftung der Evangelischen Jugend unterstützt das Mädchenzeltlager der Nentershausener Freiherr-vom-Stein-Realschule.
Vor der Spendenübergabe berichteten Teilnehmerinnen über den Spaß während des Mädchenzeltlagers. Das freute auch die erwachsenen Förderer des Projekts (von rechts): Irma Geis und Pfarrerin Irene Mühlenbeck (Kirchengemeinde Eppenrod), Schulleiter Stephan Szasz (kniend), Jochen Ruoff (Evangelische Jugend), Organisatorin Sandra Butzbach und Konrektor Ralf Kircher. Foto: Matern Vor der Spendenübergabe berichteten Teilnehmerinnen über den Spaß während des Mädchenzeltlagers. Das freute auch die erwachsenen Förderer des Projekts (von rechts): Irma Geis und Pfarrerin Irene Mühlenbeck (Kirchengemeinde Eppenrod), Schulleiter Stephan Szasz (kniend), Jochen Ruoff (Evangelische Jugend), Organisatorin Sandra Butzbach und Konrektor Ralf Kircher.
Nentershausen/Eppenrod. 

„Es müssen nicht immer die Scheinwerfer-Projekte sein, die wir unterstützen; wir wissen sehr wohl auch die Basisarbeit zu schätzen“, sagte Jochen Ruoff, als er im Namen der Kinder- und Jugendstiftung der Evangelischen Jugend in Hessen und Nassau (EJHN) einen Scheck in Höhe von 462 Euro in der Freiherr-vom-Stein-Realschule Plus überreichte. Die hatte in Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde Eppenrod ein Mädchenzeltlager organisiert, das die Stiftung für besonders förderwürdig erachtete. „Das war der schönste Sommeranfang aller Zeiten“, schrieb eine der Schülerinnen in der Dokumentation über das Wochenende. Zwei der zwölf Freizeitteilnehmerinnen berichteten Ruoff, der Schulleitung sowie Pfarrerin Irene Mühlenbeck und Irma Geis vom Kirchenvorstand über die drei Tage, die sie auf einem Campingplatz nahe Rennerod verbracht hatten. „Wir hatten jede Menge Spaß“, erzählten Chiara und Charline von ihrem Aufenthalt in Zelten, vom gemeinsamen Basteln, dem Schwimmen im See, dem Frühstücken und einem Grillabend. „Mit Ausnahme zum Fotografieren war fast keiner von uns am Handy“, erzählten sie, was die Sponsoren besonders gern hörten. Chiara äußerte den Wunsch nach einer Wiederholung im nächsten Jahr, gerne ein paar Tage länger. Die Idee für den Wochenendtrip hatte Sandra Butzbach, Lehrerin und Schulseelsorgerin der Realschule plus. „Ich hatte das ein Jahr zuvor nur mit meiner Klasse gemacht und es in diesem Jahr für die ganze Schule angeboten“, so Butzbach. Sie habe in den vergangenen Jahren festgestellt, dass immer weniger Schüler in den Sommerferien in Urlaub fahren. Vielen Familien sei das auch aus finanziellen Gründen nicht mehr möglich; umso wichtiger sei ihr, dass das Mädchenzeltlager die Chance bot, dass die Kinder mal etwas anderes erleben und etwas Urlaubsstimmung tanken konnten.

Für Schulleiter Stephan Szasz ist Butzbachs Engagement ein tolles Beispiel pädagogischer Arbeit. Es zeige den Schülern, wie wichtig es den Lehrern sei, Schule nicht nur als Lern-, sondern auch als Lebensort zu empfinden, an dem sie sich ein Stück zu Hause fühlen können.

Und weil viele Schüler der Realschule plus aus den zehn Dörfern der evangelischen Kirchengemeinde Eppenrod kommen, unterstützte auch deren Kirchenvorstand das Projekt und stellte einen Förderantrag an die Jugendstiftung.

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