E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Bad Homburg 20°C Eine Angebot von Franfurter Neue Presse

Beste Stimmung in den Sälen im Nassauer Land: Helau im Dschungel

Ob Grippewelle, Gäste aus Mainz oder Angst vor Kalorien – die Stimmung in den Sitzungen in Ennerich, Villmar, Winkels, Eppenrod, Hirschberg und Herschbach zeigt: Der Höhepunkt der Kampagne ist nicht mehr weit.
Eine strahlende TuS-Vorsitzende Ursula Rehbein (Hahnstätten) begrüßt 390 närrische Besucher. Foto: Rolf Kahl Eine strahlende TuS-Vorsitzende Ursula Rehbein (Hahnstätten) begrüßt 390 närrische Besucher.
Ennerich/Villmar/Winkels/Eppenrod/Hirschberg/Herschbach. 

Die Tanz- und Sportgemeinschaft „Emphasis“ Ennerich hat zahlreichen Kindern im Bürgerhaus wie auch ihren Eltern einen kurzweiligen Nachmittag beschert. Viele Aktive der Vereinsfamilie waren am Start, aber auch etliche andere Gäste ließen es sich bei Musik von DJ Bastian Balzer, Speis und Trank dort gut gehen. Die Kalorien konnten sich die Gäste dann bei der Olympiade gleich wieder abtrainieren. Es gab Wettbewerbe wie Sackhüpfen, Bierdeckel auf ein Ziel werfen und Wäsche aufhängen. Annina und Sandy Wilfer sowie Romy Geldschläger hatten das alles toll organisiert. Die jüngsten Aktiven des Vereins zeigten im Bürgerhaus auch ihr Können. Bei den „Zumbakids“ kommen schon die Fünfjährigen in Bewegung und die „Emphasis-Kids“ legten einen Super-Showtanz zu „Cheap Thrills“ hin.

„Dschungel“ – das war das Motto bei der diesjährigen Fastnachtsparty des Turnvereins Villmar . Willkommen war alles, was im Dschungel Rang, Namen und Platz hat: Ureinwohner, Palmen, Kätzchen, Affenkostüme und Wilderer sowie alle Fastnachtsbegeisterte konnten sich nach Lust und Laune karnevalistisch austoben. Prämiert wurden die drei besten Kostüme. Musikalisch hatte DJ Ingo den Abend voll im Griff mit Fastnachtshits und „Gassenhauern“. Dabei erhielt er Unterstützung von einigen Tanzdarbietungen. Der TV-Dschungel war mit etwa 400 Jecken wieder ein Erfolg.

Unter dem Motto „Frauenfastnacht mal anders“ brachten die Frauen in Winkels frischen Schwung in den Saal. Das Winkelser Bürgerhaus wurde als „Rabennest“ aufwendig und optisch wunderschön gestaltet. Susanne Losacker als „Vogelscheuche“ hatte einen „Rabenrat“ von fünf Mädels um sich versammelt. Die Gardemädchen zeigten einen schwungvollen Gardetanz, den Cordula Weier und Alexandra Mergenthal einstudiert hatten. Prinz Patrick I. nahm aus den Händen von Ortsvorsteher Johannes Diehl den Schlüssel der Rathauskasse entgegen. Einen Lehrgang „Bayerisch für Einsteiger“ präsentierten Renate Hess, Angela Wolf, Marion Buckard und Brigitte Buckard. Pfarrer Dieter Braun wusste in der Bütt, mit unterschiedlichen Hüten bekleidet, zu jedem Hut eine passende Anekdote zu berichten. Überzeugend waren auch die „Maienburg Warriors“.

Mochten die Colines in einem Sketch noch Spielshow und Frage „Was bin ich?“ aufleben lassen, bei der ersten Kappensitzung in Eppenrod konnte die versammelte Narrenschar übereinstimmend antworten: jeck. Bis in die späte Nacht hinein machten Bühnenpersonal und Zuschauer dem Motto des Abends alle Ehre: Ihr Narren, es ist kein Scherz, die Eppenröder Fasse-nacht liegt uns am Herz, zelebrierten Garden und Akteure unter der gewohnt temperamentvollen Sitzungsleitung von Thomas Hirschler eine muntere Show aus Tänzen und Büttenreden. Manch Truppe musste beim Auftritt etwas improvisieren. Die Grippewelle hatte den Narren einen Strich durch die Rechnung gemacht und die Reihen vor dem geballten Frohsinn etwas dezimiert. Für das Gesangstrio Les Miserables stemmte Frank Mäncher die Show allein – als Soloauftritt.

Die kleinen Bubblegums schon weg von der Bühne, die Nachwuchs-Garde noch weit davon entfernt – gute Gelegenheit für „Dummschwätzer“ Gunter Meckel also, beim Kräppelkaffee in der Lubentiushalle von Hirschberg manch weisen Ratschlag für ein harmonisches (Ehe-)Leben zu verkünden: Will eine Frau ihren Gefährten nachts zum glücklichsten Mann der Welt machen, muss der ihr nur beim Kofferpacken helfen. Schwieriger ist es da schon, alles aus der Umgebung zu entfernen, was die Energie hemmen könnte – eine Scheidung ist teuer . . . Beinahe noch mal das volle Programm der Kappensitzung gönnten sich die Hirschberger, bis Martha und Lisbeth (Stefi Reichel und Xenia Hampe) bei einem Eierlikörchen aus dem Nähkästchen plauderten und mal wieder das letzte Wort hatten.

„Rot, rot, rot sind die Rosen“. Ein Stimmungslied, das die vielen Gäste der zweiten großen Westerwald-CDU-Kappensitzung in der bunt geschmückten Halle von Herschbach/Oww. mit der Farbe Rot verbanden. Als einer der ersten in der Bütt war Landrat Achim Schwickert als „Hausmeister“. Als Höhepunkt der Büttenreden übte die Landesvorsitzende Julia Klöckner in der Bütt Kritik an der Bildungspolitik der Regierung. Weitere CDU-Büttenasse waren Stephan Krempel, Harald Orthey, Edmund Schaaf und aus Schleswig-Holstein Ove Jensen. Die CDU bekam Unterstützung durch Klaus Hardy und Peter Müller und aus Hundsangen die Wambachlerchen. Die tänzerischen Aspekte setzten die Funken und die Showtanzgruppe aus Herschbach und das Männerballett aus Irmtraut. Die Prinzessin aus Hundsangen machte auf der Bühne ihre Aufwartung.

(ast,rok,hbw,kdh)
Zur Startseite Mehr aus Limburg

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen