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Liederhain feierte Jubiläum: Seit 40 Jahren gemeinsam

Der Chor Liederhain aus Kaltenholzhausen hatte sich befreundete Chöre eingeladen, um das 40-jährige Bestehen des gemischten Chores zu feiern.
Treue Mitglieder des Liederhain: Zum Jubiläum des Chores gab es Urkunden und Präsente. 	Foto: Kahl Treue Mitglieder des Liederhain: Zum Jubiläum des Chores gab es Urkunden und Präsente. Foto: Kahl
Kaltenholzhausen. 

Der Männergesangverein Liederhain kann bereits auf eine 144-jährige Geschichte zurückblicken, aber nun galt es, das 40-jährige Bestehen als gemischter Chor zu feiern – und das taten die Sängerinnen und Sänger nicht allein. Sie hatten sich befreundete Chöre, alle Bürger und Freunde des Chores und eine ganze Reihe von Ehrengästen in die Mehrzweckhalle eingeladen.

Und die Halle war so voll, dass die Mitglieder des Jubiläumschores das Fest stehend im Thekenbereich verbringen mussten, um allen Besuchern einen Sitzplatz garantieren zu können. Nachdem die Gastgeber einen musikalischen Willkommensgruß ausgebracht hatten, warf der Vorsitzende des Geburtstagschores Markus Heinz einen Blick in die Historie des Chores, der 1870 unter seinem ersten Dirigenten, Lehrer Julius Dönges, als reiner Männergesangverein gegründet worden war.

 

Ehrungen

 

Erst seit 1974 singen im umgewandelten, gemischten Chor die Frauen mit. „Geschadet hat dies unserem Chor in keinem Moment“, sagte Heinz. Einige Frauen sind bis heute dabeigeblieben. Heinz nutzte den Rahmen des Konzertabends, um Sängerinnen und Sänger für ihre langjährige Mitgliedschaft zu ehren. Geehrt wurden für 40-jähriges aktives Singen: Ursula Heymann. Für 40 Jahre Vereinsmitgliedschaft: Anne Greuling, Monika Heymann, Hannelore Hölzer, Manfred Nitz, Edgar Sprenger, Hiltrud Thomas, Richard Wolf und Siegrid Zimmermann. Für 25 Jahre Mitgliedschaft: Stephan Heymann.

Eine ganz besondere Freude sei es, die Anwesenheit des aus Weilburg angereisten „Ehrendirigenten“ des Chores Liederhain, Karl Glasner, bekanntgeben zu dürfen, sagte Heinz. „25 Jahre lang durften wir unter dir singen.“ Heinz vergaß aber nicht, auch die Chorleiter Heike Marks und Walter Datz, die Vorsitzenden Walter Schmidt und Brigitte Kitschke, sowie die Gründungsmitglieder Ursula Heymann, Frank Hoffmann und Siegfried Menzel zu begrüßen.

Angesichts der Tatsache, dass das „Mitsingen der Frauen“ in den 70-er Jahren legitimiert wurde (Heinz zwinkerte bei dieser Aussage kräftig mit den Augen) war die Halle mit Langspielplatten und Singles geschmückt worden, und die Bedienung brachte die Getränke im „Flower-Power-Outfit“ an die Tische.

Nach dem offiziellen Teil bestimmte dann der Chorgesang in seiner schönsten Form den Rest des Abends. Gemeinsam mit seinen Gastchören ließen die „Liederhainer“ Stücke wie „Aber bitte mit Sahne“, „Über sieben Brücken musst du gehen“, „Ich wollte nie erwachsen werden“ (Tabaluga) oder „Für Alle“ erklingen.

Und Helga Lotz erinnerte sich an den ersten Auftritt des gemischten Liederhains: Zur Vorbereitung habe sie ein Tablettenröhrchen unter ihren Mitsängerinnen kreisen lassen, sagte sie. Man habe an Doping denken können – doch diese Aktion sei lediglich Teil einer gewissenhaften Vorbereitung gewesen. In dem Röhrchen waren schlicht Halstabletten, die die Stimmbänder ölten sollten.

(rpk)
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