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NNP-Fragebogenaktion: Zwei Drittel wollen einen neuen Neumarkt

Die Gestaltung des Neumarkts ist ein Thema, das die Limburger und die Bürger der Nachbarkommunen beschäftigt, das hat die NNP- Fragebogen-Aktion gezeigt. Die Mehrheit der gut 500 Leser, die sich beteiligt haben, sieht Handlungsbedarf.
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Limburg. 

1. Eine ganze Reihe von Politikern und Gruppierungen machen sich derzeit Gedanken über eine Neugestaltung des Neumarkts. Neben Bürgermeister Marius Hahn haben der CityRing und die CDU Konzepte angekündigt, die Grünen haben schon eines vorgelegt. Und wie unsere Umfrage gezeigt hat, tun sie gut daran. Beinahe zwei Drittel der Leser, die einen ausgefüllten Fragebogen an uns zurückgeschickt haben, wollen eine Veränderung. Übrigens wollen viele auch von denen, die es letztlich entscheiden werden, gefragt werden. Gleich mehrfach wurde dieser Wunsch auf den Fragebögen formuliert. Und noch etwas ist uns aufgefallen: Die Limburger und auch die Bewohner der Kommunen im Umkreis haben sich viele Gedanken über die Zukunft des Neumarkts und der Stadt gemacht. Vielen Fragebögen wurden seitenlange Kommentare, Ideen und Einschätzungen beigelegt – und unter anderem die Befürchtung geäußert, dass ein veränderter Neumarkt mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben könnte, wie jetzt der Bahnhofsvorplatz.

 

2. Sehr einig waren sich unsere Leser darin, dass die Platanen unbedingt zum Neumarkt gehören. Beinahe 96 Prozent haben das angekreuzt. Einigen war es nicht wichtig, dass unbedingt Platanen für Schatten und Grün sorgen und sie könnten sich auch mit anderen Baumarten anfreunden. Anderen wären auch kleinere Bäume recht, für einige dürften es weniger Platanen sein, als aktuell. Es kam auch der Vorschlag, doch eine Seite baumfrei zu gestalten. Aber es ist deutlich geworden, dass unsere Leser einen Neumarkt mit Pflanzen haben wollen und keine Betonwüste.

 

3./4. Ebenfalls eindeutig ist das Stimmenverhältnis bei der Frage, ob auf dem Neumarkt auch in Zukunft geparkt werden dürfen soll. Zwei Drittel derjenigen, die sich an unserer Umfrage beteiligt haben – und die zu einem sehr großen Teil 60 Jahre und älter sind – wollen weiterhin dort ihr Auto abstellen dürfen. Und knapp die Hälfte von ihnen möchte am liebsten die jetzige Anzahl von 50 Parkplätzen beibehalten. Viele gaben an, dass gerade ältere Menschen darauf angewiesen sind, mit dem Auto in die Innenstadt und insbesondere zu ihren Ärzten zu kommen. Für einige wäre es ein guter Kompromiss, nur Kurzzeitparkplätze anzubieten.

 

5. Die Tiefgarage unter dem Neumarkt, die die FDP seit geraumer Zeit immer wieder ins Gespräch bringt, wäre für 38 Prozent unserer Leser eine sinnvolle Alternative für die oberirdischen Parkplätze. Ein großer Teil derjenigen, die sich gegen dagegen ausgesprochen haben, tat das mit dem Hinweis, dass die Kosten vermutlich zu hoch seien. Die hatte ein Ingenieur auf rund 3,6 Millionen Euro geschätzt. Während sich in der Vergangenheit sowohl die SPD als auch der CityRing durchaus offen für die Idee einer Tiefgarage unter dem Neumarkt gezeigt hatten, hatte sich die CDU gegen die Idee gestellt, unter anderem mit dem Hinweis, dass es in der Limburger Innenstadt genügend Parkplätze gibt.

 

6. Ein Patt gab es in der Frage, ob es zur Fußball-Weltmeisterschaft im kommenden Sommer für die Spiele der deutschen Mannschaft ein Public Viewing geben soll. Das hatten die Grünen ins Gespräch gebracht. Während die einen ganz begeistert von dieser Idee sind, befürchten andere unter anderem Lärmbelästigungen für die Anwohner.

7. Das, was unseren Lesern am meisten auf dem Neumarkt fehlt, sind Sitzgelegenheiten, von denen gerne auch einige überdacht sein dürfen. Ebenfalls vielfach genannt sind Blumenkübel oder andere Mittel und Wege, den Platz zu begrünen. Noch mehr Gastronomie, explizit wurden Cafés oder eine Weinstube genannt, stünde ebenfalls sehr hoch in der Gunst unserer Leser. Wasser – sei es in der Form von Wasserspielen, Brunnen oder Kanälen, wie man sie aus Freiburg kennt, würden den Platz zusätzlich beleben und wären wahrscheinlich auch für Kinder spannend. Ein Spielplatz wurde aber nur von rund einem Drittel unserer Leser gewünscht, die diskutierte Markthalle von weniger als einem Viertel. Wichtig war den Ausfüllern des Fragebogens aber, den Platz zu beleben und gemütlicher zu gestalten.

 

8. Mit dem Wochenmarkt in seiner jetzigen Form sind drei Viertel unserer Leser zufrieden und sehen keinen Handlungsbedarf. Sehr oft geäußert wurde aber der Wunsch nach einem größeren Angebot, das ruhig über Nahrungsmittel hinausgehen dürfe.

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