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Ein Hund, der sich bewegt, ist ein zufriedener Hund

95 Teams starteten beim zweiten Agility-Cup der Hundefreunde in den Klassen „A 1, A 2, A 3, Jumping & Spiel für kleine, mittlere und große Hunde“. Nathalie Jores aus Schwalbach siegte mit „Nougat“ und „Kasper“.
Schwalbach. 

Sie flitzen durch Tunnels, sprinten über Rampen, meistern Wippen und sausen über Stege. Damit die Hunde möglichst schnell und fehlerfrei durchkommen, müssen Tier und Mensch gut harmonieren. Anspruchsvoll ist der Parcours, den ihnen die Jury auf dem Vereinsgelände an der Limesspange aufgebaut hat. Teams aus dem ganzen Rhein-Main-Gebiet rennen um den Sieg.

In der Klasse „Jumping 3 Small“ hat der Veranstalter gleich zwei Eisen im Feuer: die Schwalbacherin Nathalie Jores mit den deutschen Spitzen „Nougat“ und „Kaspar“ (mit vollem Namen „Kasperl von der Arnolds Eiche“) sowie Christian Jores mit Mischling „Tom“. Beide, Vater und Tochter, starten auch in der Kategorie „A3 Small“. Die zwei Hundeführer zeigen tadellose Leistungen. Denn die erst 17 Jahre alte Nathalie belegt zweimal den ersten Platz und einmal den 2. Rang, Vater Christian einen dritten Platz – ein starker Erfolg der Hundefreunde Schwalbach.

„Hunde müssen bewegt werden, dann sind sie auch zufrieden“, berichtet Christian Jores, der mit Tochter Nathalie Teams ausbildet. Er kümmert sich verstärkt um die Anfänger-Paare, Nathalie mehr um die fortgeschrittenen Tandems „Frauchen oder Herrchen plus Hund“. Dass die Oberstufenschülerin ihr Handwerk bestens versteht, hat sie im Vorjahr im Saarland bewiesen und ist als deutsche Jugendmeisterin heimgekehrt, und dies in der höchsten Agility-Kategorie A3.

Bis eine Paarung „Mensch/Hund“ wettkampffähig ausgebildet ist, dauert es etwa eineinhalb Jahre. „Denn für den Hund bedeutet das auch Kopfarbeit, sich Hindernisformen einzuprägen. Da ist Geduld gefragt“, erzählt Christian Jores den Besuchern zwischendurch beim Parcours-Umbau. Hundeführer und Vierbeiner müssen sich ja nach einer kurzen Besichtigung eine Laufstrecke merken können. „Wenn’s Herrchen falsch läuft, läuft auch der Hund falsch über die Kontaktzonen.“ Dieses Missgeschick passiert insgesamt 59 Mal und führt dann zu Disqualifikationen. „Umgerechnet auf die Gesamtzahl der Teilnehmer und Umläufe ist das nicht so viel“, sagt Anette Leber, Pressewartin des Vereins.

Auch wenn Richterin Jenny Hahn vom SSGH Bockenheim eine Disqualifikation mit gekreuzten Armen anzeigt, darf das Team den Parcours zu Ende absolvieren. „Der Hund soll es ja nicht merken und trotzdem seine Leckerlis bekommen“, meint eine Teilnehmerin, die nicht in die Wertung kommt.

(gs)
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