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Vier Neuinstallationen: Mehr Ladesäulen für Elektroautos in Hochheim

Da mussten die Stadtverordneten gar nichts mehr beschließen. Die Verwaltung plant die Installation von vier neuen Elektro-Tankstellen im Stadtgebiet.
Da kommen die Stecker rein: Der Bau von neuen Ladesäulen im Hochheimer Stadtgebiet ist bereits beschlossene Sache. Da kommen die Stecker rein: Der Bau von neuen Ladesäulen im Hochheimer Stadtgebiet ist bereits beschlossene Sache.
Hochheim. 

Bisher existiert in der Wein- und Sektstadt nur eine einzelne Tanksäule für Elektroautos. Die Stadt ließ die Ladestation vor fünf Jahren am Seiteneingang des Rathauses in der Claßmannstraße installieren. Das Kreisblatt berichtete zu Beginn des Jahres ausführlich über Stromtankstellen in den Mainstädten Flörsheim und Hattersheim und ging dabei auf die Situation in Hochheim ein. Aus dem Rathaus hieß es damals, dass über weitere Standorte nachgedacht werde. Die Verwaltung wolle prüfen, ob eine oder zwei weitere Stationen für das Neubaugebiet Schänzchen III in Frage kommen. Nun hat die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen das Thema in die Stadtverordnetenversammlung gebracht. Für den Wunsch nach mehr Ladestationen gab es einstimmige Unterstützung.

Die Grünen begründeten ihren Antrag mit der Förderung umweltfreundlicher und leiserer Mobilität im Stadtgebiet. Dabei haben die Antragsteller konkrete weitere Standorte im Sinn. Neben der bisherigen Station am Rathaus empfehlen sie Ladesäulen im Bereich des Daubhäuschens an der Mainzer Straße, in der Südstadt, an der Alten Malzfabrik sowie im Wohngebiet Schänzchen III. Durch die Beantragung von Fördermitteln könne die finanzielle Belastung im Rahmen bleiben, argumentierte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Die Grünen weisen auf zwei Förderprojekte des Hessischen Landesregierung sowie des Bundesverkehrsministeriums hin.

Wie sich herausstellte, war die Beauftragung der Verwaltung gar nicht mehr erforderlich. Der Magistrat arbeitet bereits an der Schaffung neuer Ladesäulen. Birgit von Stern (Bündnis 90/Grüne) beantragte deshalb, den Antrag in den Bau-, Verkehrs- und Umweltausschuss zu verweisen. Dort sollen die Stadtverordneten die weiteren Schritte des Magistrats begleiten. Die Versammlung beschloss einstimmig, das Thema im Ausschuss weiterzuverfolgen.

Bürgermeister Dirk Westedt (FDP) erklärte den Stadtverordneten, dass der Magistrat sich bereits über Förderprogramme informiert habe. Er wies jedoch auch darauf hin, dass eine Ladestation rund 10 000 Euro koste. Bei der Planung weitere Standorte müssten Fragen zur Stromzuleitung geklärt werden. Westedt erläuterte, dass die Tiefgarage Alte Malzfabrik zur einer Wohnungseigentümergemeinschaft gehört. Die Installation von mehr als einer Ladestation erfordere einen neuen Hausanschluss, der hohe Kosten verursache.

(sas)
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