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Hochheimer Markt: Schlechtere Weinlese: Glühweingenuss wird in diesem Winter teurer

Von Mit fünf Böllerschüssen – einen für jeden Markttag – startet heute um 12 Uhr der 533. Hochheimer Markt. Und wie schaut es mit den Preisen in diesem Jahr aus? Wir haben uns schon mal umgeschaut.
Lecker: Grünkohl mit Mettwurst gibt es auf dem Hochheimer Markt bei Patricia Lerpscher-Mocken. Foto: Hans Nietner Lecker: Grünkohl mit Mettwurst gibt es auf dem Hochheimer Markt bei Patricia Lerpscher-Mocken.
Hochheim. 

Kaltes Wetter gehört zum Hochheimer Markttreiben dazu. Es ist sogar erwünscht. Wenn man den Vorhersagen glauben kann, sinken die Temperaturen in den kommenden Tagen unter 10 Grad. Das ist nicht nur gut für alle Händler, die warme Kleidung in ihre Auslagen anbieten. Auch die Winzer freuen sich, wenn die Kälte den Absatz des Glühweins steigert. In diesem Jahr gehen die alkoholhaltigen Heißgetränke an einigen Ständen etwas teurer über die Theke. Das Weingut Bunk-Hirschmann hat den Glühweinpreis von 2,50 auf 3 Euro erhöht. Ansonsten habe sich an dem Stand in der Alleestraße kein Preis geändert, erklärt Chefin Beate Bunk-Hirschmann.

Riesling am günstigsten

Beim Glühwein konnte die Hochheimerin den Preis aus dem Vorjahr nicht halten. Die Anpassung sei notwendig geworden, weil die Ernte des 2017er Jahrgangs gering ausfiel. Es sei üblich, den aktuellsten Wein als Glühwein anzubieten, erläutert Beate Bunk-Hirschmann. Den normalen Riesling verkauft die Standbetreiberin jedoch vergleichsweise günstig: 2,60 verlangt sie für 0,2 Liter des günstigsten Weins. An vielen anderen Weinstände im Festgebiet findet man 0,1 Liter Riesling für 2 Euro als günstigstes Angebot. Mit dem Glühweinpreis von 3 Euro ist der Weinstand in der Alleestraße jedoch nicht allein. Andere Winzer, die vor allem in der Fressgasse anzutreffen sind, verlangen das Gleiche. Es gibt allerdings auch preiswertere Angebote: Ein Hochheimer Freundeskreis schenkt den Glühwein an seinem „Hüttengaudi“-Stand in der Fressgasse für 2,50 Euro aus. Wer es eher klassisch hessisch mag, der bekommt dort auch 0,2 Liter heißen Apfelwein für 2 Euro. Noch weniger zahlen Besucher, wenn sie außerhalb der Fressgasse auf die Suche gehen – beispielsweise beim Tanzsport und Carnevalclub „Die Nachteulen“. Der Verein verkauft am westlichen Ende der Alleestraße 0,2 Liter Glühwein für 2 Euro und 0,2 Liter heißen Apfelwein für 1,50 Euro. Besuchern, die nach all dem Wein Lust auf ein Bier bekommen haben, sei die „Heiße Hütte“ an der Ecke Alleestraße/Fressgasse empfohlen. Dort gibt es den auf dem Hochheimer Markt eher seltenen Gerstensaft für 2 Euro. Die Betreiberfamilie Bopp hat auch anderen Besonderheiten wie heißen Caipirinha auf der Karte. Alkoholfreie Getränke kosten fast überall 1,50 Euro.

Beim Essen variieren die Preise stärker als im Getränkeverkauf. Dafür kann man als Marktbesucher aus einem reichen Angebot wählen. Als typische Volksfestverpflegung gelten wohl Brat- und Rindswurst, die bei der Almhütte an der Alleestraße für 4 Euro den Besitzer wechseln. Eine Schale Pommes kostet dort 3 Euro. Vegetarier können ihren Hunger an einem weiteren Stand in der Alleestraße stillen. Dort verkaufen die Betreiber Champignons mit Knoblauchsoße für 4,50 Euro. Die richtige Adresse für eine größere Mahlzeit ist der Stand der Familie Lepscher-Mocken, die seit über 20 Jahren Grünkohl in der Straße Am Weiher zubereitet. Eine Portion mit Mettwurst und Bratkartoffeln kostet 9,50 Euro.

Nervenkitzel für 6 Euro

Vielen langjährigen Marktbesuchern wird auffallen, dass das große Riesenrad wieder zurück ist. Für 7 Euro können sich Passagiere auf 55 Meter Höhe transportieren lassen. Kinder zahlen 4 Euro. Ein besonderer Tipp ist das Fahrgeschäft für Besucher, die während der Markttage Geburtstag haben. Geburtstagskinder fahren nämlich kostenlos. Das zweite Fahrgeschäft, das schon von weitem sichtbar ist, nennt sich Booster Maxxx. Die Attraktion beschleunigt Fahrgäste in drei Sekunden auf 100 Kilometer pro Stunde. Der extreme Nervenkitzel kostet 6 Euro. Wer es etwas günstiger, dafür aber auch langsamer mag, der kann für 4,50 in die Dunkelachterbahn „Black Hole“ einsteigen.

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