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Mega-Marsch: Sechs Frauen wollen für einen guten Zweck 100 Kilometer in 24 Stunden wandern

Von Sechs Teilnehmerinnen der „Boot-Camp“-Trainingsgruppe der TG Bad Soden stellen sich am Wochenende einer großen Herausforderung. Sie nehmen am 24-Stunden-Mega-Marsch teil, der am Samstag in Eschborn gestartet wird, und wollen dabei Geld für das Projekt „Rückenwind“ des Höchster Krankenhauses sammeln.
Hanna Himmelreich-Pankratz (hinten links) ist aus Sulzbach. Rechts daneben Nicole Dröge aus Attendorn (gelbe Jacke) und ganz rechts Daniela Middendorf aus Bad Soden. In der Mitte links steht Sabine Springhetti (Bad Soden). Arm in Arm freuen sich vorne Anna Landsberger (links) und Anja Kornmann (beide Bad Soden). Hanna Himmelreich-Pankratz (hinten links) ist aus Sulzbach. Rechts daneben Nicole Dröge aus Attendorn (gelbe Jacke) und ganz rechts Daniela Middendorf aus Bad Soden. In der Mitte links steht Sabine Springhetti (Bad Soden). Arm in Arm freuen sich vorne Anna Landsberger (links) und Anja Kornmann (beide Bad Soden).
Eschborn/Sulzbach/Bad Soden. 

Die Übungsleiterin der „Boot-Camp“-Trainingsgruppe der TG Bad Soden, Hanna Himmelreich-Pankratz, traf vor einigen Monaten bei einem Kongress den Musiker und Extrem-Sportler Joey Kelly, der sie zu einem großen Ausdauer-Unternehmen inspirierte: 24 Stunden sportlich marschieren und dabei Gutes tun. „Seitdem habe ich mit vier Frauen aus meiner Trainingsgruppe ein großes Ziel vor Augen: Beim Mega-Marsch von Eschborn nach Langen eine Strecke von 100 Kilometern in 24 Stunden zurückzulegen.“

Im 10-Minuten-Abstand

Nach vielen Vorbereitungstouren will sich das sportliche Quintett im Alter zwischen 25 und 55 Jahren, das sich „Highing Booties“ nennt, am Samstag der großen Herausforderung stellen. Die sechs Frauen zählen zu den rund 2000 Teilnehmern, die am Samstag zwischen 16 und 17 Uhr im Eschborner Freizeitpark Unterwiesen am Fasanenweg auf die 24-stündige Tour geschickt werden. Sie starten in der sogenannten „Mega-Marsch-Startbox“, in der mehrere aus jeweils 200 bis 300 Sportlerinnen und Sportlern bestehenden Gruppen im Zehn-Minuten-Abstand loslaufen. Dabei handelt es sich nicht um Läufer, sondern schnelle Wanderer.

Veranstalter ist die hundert24 GmbH mit Sitz in Mönchengladbach, die den „100-Kilometer-Challenge-Mega-Marsch“ in Frankfurt, Hamburg, München, Köln und Berlin organisiert und den Teilnehmern exakte Tipps für Ausrüstung und Abläufe an die Hand gibt.

Hilfe mit GPS

Die ausgeschilderte Strecke, für die der Wanderweg „Regionalpark RheinMain Rundroute“ als Grundlage dient, führt von Eschborn über Oberursel, Bad Homburg, Karben, Bad Vilbel, Hanau und Obertshausen zum Marktplatz in Langen. Dafür, dass besonders in der Nacht der Weg nicht verfehlt wird, helfen neben den vorgeschriebenen Stirnlampen heutzutage auch technische Hilfsmittel wie der offizielle GPX-Track, den die Wanderer in ihr GPS-Gerät oder in eine Smartphone-App aufspielen.

Gleichmäßig auf die Strecke verteilt sind Verpflegungsstationen, an denen es Wasser und Proviant sowie die Möglichkeit der Toilettenbenutzung gibt. Das Team von Hanna Himmelreich-Pankratz, das einen Großteil der Distanz bereits im Training – auch mit einer Nachtwanderung – absolviert hat, wird zudem von einem individuellen Fahrzeug begleitet, das die Verpflegungsstationen ansteuert.

Hanna Himmelreich-Pankratz hat die Vorgaben der Organisatoren – zum Beispiel die „Packliste mit Pflicht- und optimaler Ausrüstung“ – genau studiert, um mit ihrer Gruppe die ungewöhnlichen Strapazen zu überstehen: „Für das Wochenende ist gutes Wetter angesagt, aber wir sind im Training am 23. September auch bei strömenden Regen 27 Kilometer gelaufen.“

Die nötige Härte haben sich die sportlichen Frauen der Turngemeinde Bad Soden schon im „Boot Camp Team“ des Vereins antrainiert. Denn da lautet das Motto „Egal, ob die Sonne scheint, ob es schneit, regnet oder dunkel ist – wir sind das ganze Jahr über draußen und gehen auch schon mal an die eigenen Grenzen.“

Die Mega-Marsch-Gruppe der TG Bad Soden verbindet ihr sportliches Ziel mit einem sozialen Aspekt, denn die Teilnehmerinnen haben sich vorgenommen, Spendengelder für das Projekt „Rückenwind“ des Höchster Klinikums zu sammeln. „Rückenwind“ unterstützt Eltern mit Frühgeborenen sowie chronisch kranken Kindern, sobald diese das Krankenhaus verlassen haben. Mobile Fachkräfte organisieren, beraten und begleiten die Eltern bei den vielfältigen Herausforderungen, die der individuelle Alltag an sie stellt.

Spendenformulare

Hanna Himmelreich-Pankratz: „Ob für jeden erreichten Kilometer oder ein festgelegter Betrag – die Höhe des Spendenbeitrages ist jedem selbst überlassen.“ Spendenformulare können bei der Geschäftsstelle der Turngemeinde Bad Soden unter geschaeftsstelle@tg-badsoden.de oder bei Hanna Himmelreich-Pankratz, Telefon (0 61 96) 6 36 74, angefordert werden.

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