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Eltern und Kinder: Babys sollen voneinander lernen: Neuer Krabbelkurs in der SKV-Halle

Für Kinder und Eltern gibt es Turngruppen wie Bauklötze im Spielzimmer. Für die Allerkleinsten ist das Angebot jedoch rar. Die Sport- und Kulturvereinigung (SKV) will das ändern. Luca und Lara, beide knapp acht Monate jung, freuen sich schon.
Ein wenig robben kann Luca (vorn) schon. Mit seiner Mutter Bea Henneberg (links), der fast gleichaltrigen Lara und Katja Nikolaus besucht der Kleine demnächst die Spaß- und Krabbelgruppe der SKV. Ein wenig robben kann Luca (vorn) schon. Mit seiner Mutter Bea Henneberg (links), der fast gleichaltrigen Lara und Katja Nikolaus besucht der Kleine demnächst die Spaß- und Krabbelgruppe der SKV.
Nauheim. 

Spiel- und Krabbelspaß heißt das Angebot, das Anfang kommenden Jahres bei der SKV startet. Eltern können ihren Kleinsten in der Vereinshalle erste Bewegungserfahrungen mit Gleichaltrigen ermöglichen. Einzige Voraussetzung: Die Kleinen sollen krabbeln, aber noch nicht laufen können.

Lara lässt sich Zeit

Für Luca Henneberg ist die Bedingung sicherlich kein Problem. Sieben Monate ist der Kleine alt, als er mit seiner Mutter Bea in die SKV-Halle kommt. „Er robbt schon ein bisschen“, sagt die 26 Jahre alte Mama. Lara Nikolaus ist fünf Tage älter als Luca. Das Mädchen hebt munter den Kopf im Liegen, aber Krabbeln mag sie noch nicht. „Sie lässt sich noch Zeit“, nimmt es ihre 33 Jahre alte Mutter Katja locker.

Gut möglich, dass sich Lara von Luca abguckt, wie das mit der Fortbewegung auf allen Vieren funktioniert. Genau das ist der Sinn der neuen SKV-Gruppe. Die Kleinen sollen voneinander im frühesten Alter lernen, sich gegenseitig anspornen und Spaß haben. Für Erwachsene ist in dieser Zeit Gelegenheit, sich auszutauschen.

So jedenfalls haben es Bea Henneberg und Katja Nikolaus geplant. Schon jetzt wissen die beiden Mütter, die dem Vorstand der SKV angehören, dass sich viele Eltern für das neue Angebot interessieren. Wer letztlich mitmacht, ist offen, denn es gibt kein kompliziertes Anmeldeverfahren. „Einfach vorbei kommen“, laute die Devise.

Die beiden Mütter sind zuversichtlich, dass der Krabbelspaß begeistert aufgenommen wird. Auf die Idee kamen sie beim Blick auf das Angebot im eigenen Verein und das anderer Clubs. Eltern- und Kind-Turnen gebe es fast überall. Jedoch so gut wie nichts für Knirpse, die ihre Welt gerade aus der Froschperspektive erobern, stellten sie fest.

Also entschlossen sich Nikolaus und Henneberg zu etwas Neuem. „Wir wollten nichts kopieren“, betonen sie. Eingeladen seien alle Eltern, deren Kinder noch nicht laufen können. Für jene, die schon zu Fuß unterwegs sind, bietet die SKV in der Georg-Schad-Halle einen ergänzenden Treff namens Sportzwerge an.

Was die Spaß- und Krabbelgruppe alles unternehme, werde sich ergeben, erklären die beiden jungen Frauen. Bea Henneberg will ihre Erfahrungen als Erzieherin einbringen, kennt sich also schon aus im Umgang mit Kindern. Wichtig ist ihnen, dass sich die Kinder wohlfühlen und die Chance haben, voneinander zu lernen. Die SKV-Halle biete sich dafür ideal an, weil genügend Platz bestehe und viele neue Erfahrungen möglich seien. Es wäre doch schade, erklären die Zwei, wenn Kinder nur das eigene Zimmer und das Wohnzimmer der Eltern kennen.

Überall mit dabei

Für die beiden Babys Luca und Lara gilt das übrigens nicht. Ihre Mütter gehören der SKV-Tanzformation Spicys an. Die Kinder kennen die Halle also bereits. „Wir schleppen sie überall mit hin“, sagt Katja Nikolaus mit einem Schmunzeln. Und dass Lara ihren fast gleichaltrigen Freund Luca beim Krabbeln bald imitiert, da ist sie sich absolut sicher.

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