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Kreisstadt: Diese sechs Kandidaten wollen Bürgermeister in Groß-Gerau werden

Als Stefan Sauer (CDU) in den Bundestag gewählt wurde, war klar, das Groß-Gerau einen neuen Bürgermeister braucht. Am Sonntag, 21. Januar, steht die Rathauswahl an. Sechs Kandidaten gibt es. Wir stellen sie alle auf einen Blick vor.
Erhard Walther (CDU) Bilder > Foto: (Peter Mikolajczyk) Erhard Walther (CDU)
Groß-Gerau. 

Erhard Walther (CDU): Der Parteifreund von Ex-Rathauschef Stefan Sauer ist Chef der Groß-Geraurer Christdemokraten und wird auch von der Kommunalen Bürgerinteressensgemeinschaft (Kombi) unterstützt. Walther, Jahrgang 1957, betreibt in der Kreisstadt eine Anwaltskanzlei und arbeitete vor seiner Zeit als Jurist mal als Masseur auf Sylt. Als solcher ließ er sich bei der Marine ausbilden, wo er seinen Wehrdienst absolvierte.

Walther will sich als Bürgermeister unter anderem für Kinderbetreuung, die Attraktivität der Innenstadt, die Sanierung von städtischen Gebäuden, Infrastruktur für Elektromobilität und Digitales einsetzen.

Ute Wiegand-Fleischhacker (SPD): Die 56-jährige Sozialdemokratin ist gelernte Finanzwirtin, bereits 1979 begann sie, beim Finanzamt Groß-Gerau zu arbeiten. Seit November 2016 leitet sie die Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge in Darmstadt. Fleischhacker ist Mitglied im Deutschen Beamtenbund, dessen hessische Landesvorsitzende sie von 2013 bis 2015 war.

Ihre Kernthemen im Wahlkampf sind bezahlbarer Wohnraum, Barrierefreiheit, Unterstützung für junge Familien, Jugend- und Seniorenarbeit sowie Sicherheit und Sauberkeit.

Renate Wahrig-Burfeind (Grüne): Die 58-Jährige ist promovierte Germanistin und arbeitet als Lexikografin. Seit 1990 lebt sie in Groß-Gerau, seit 2011 engagiert sie sich bei den Grünen, ist inzwischen Fraktionsvorsitzende in der Stadtverordnetenversammlung. Anlass für ihren Einstieg in die Kommunalpolitik war das Zurücknehmen des Ausstiegs aus der Atomenergie, zu dem die schwarz-gelbe Bundesregierung sich im Jahr 2010 entschloss.

Im Bürgermeisterwahlkampf setzt Wahrig-Burfeind vor allem auf die Themen Straßen/Verkehr, Umweltschutz, Stadtentwicklung, Familien sowie Wirtschaft und das Stadtmarketing.

Hans-Peter Gölzenleuchter (unabhängig): Der 51-Jährige ist gelernter Maschinenbaumeister, arbeitet heute als technischer Verkäufer und war früher mal Militärpolizist. Mit seiner Frau lebt er in Dornheim, zu seinen Hobbys gehören Langstreckenlauf und das Singen in der Chorgemeinschaft. Für die Stadtverordnetenversammlung kandidierte er 2011 auf einem hinteren Listenplatz der SPD und wurde mit Direktstimmen ins Parlament gewählt. Mittlerweile ist er Fraktionschef der Linken / Offene Liste. Bei der Wahl tritt er als unabhängiger Kandidat an. Die Linken / Offene Liste haben keinen Kandidaten ins Rennen geschickt, seinen Wahlvorschlag hat er selbst eingereicht.

Hans-Peter Gölzenleuchters Ziel als Rathauschef ist es, Groß-Gerau finanziell unabhängig und für die Bürger sicher und lebenswert zu machen.

Irene Mougoui (parteilos): Die Diplom-Verwaltungswirtin lebt seit 1963 in Groß-Gerau. Seit vier Jahren leitet sie das Finanz- und Immobilienmanagement im Riedstädter Rathaus. Zudem kann sie zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Kreisverwaltung als Prüferin von Abschlüssen der Kreis-Kommunen und deren Eigenbetrieben vorweisen. In der Groß-Gerauer Stadtverordnetenversammlung sitzt sie für die FDP, von der sie auch im Wahlkampf unterstützt wird.

Als Bürgermeisterin will Mougoui mit Bürgernähe überzeugen, den Wirtschaftsstandort stärken und auch für bezahlbaren Wohnraum sorgen.

Monika Freitagsmüller (Freie Wähler): Die Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler-Bürgerliste (48) ist als studierte Chemie-Ingenieurin Mitarbeiterin im technischen Beratungsdienst des Wohlfahrts-Landesamts für Integration. Im Stadtparlament ist sie seit 2016, von 2015 bis 2017 saß sie in der Schulkonferenz, zuvor war sie acht Jahre Mitglied des Schulelternbeirats und engagierte sich im Vorstand von Nestflüchter, einer Ü 3-Betreuungseinrichtung für Kinder.

Als Bürgermeisterin will sich Freitagsmüller unter anderem für die Durchsetzung des Bürgerwillens im Rathaus einsetzen und Vereinsinteressen in ihr politisches Handeln mit einbeziehen. sw

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