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Burgfestspiele mit Neuerungen: 2016 wird ein besonderes Jahr

Von Eintrittskarten für Konzerte und andere Veranstaltungen gehören nach wie vor zu den beliebtesten Weihnachtsgeschenken. Doch auch Tickets für die Bad Vilbeler Burgfestspiele liegen gerne unter dem Weihnachtsbaum. Und in der kommenden Saison haben die wieder einiges zu bieten.
Volles Haus: Das gibt es immer wieder bei den Burgfestspielen. Volles Haus: Das gibt es immer wieder bei den Burgfestspielen.
Bad Vilbel. 

Die Kapazitätsgrenzen in der Bad Vilbeler Wasserburg sind so gut wie erreicht. Erstmals waren in der abgelaufenen Saison über 100 000 Gäste allein bei den Vorstellungen in der Burg selbst. Mit den Abstechern an andere Schauspielorte konnte sich Intendant Claus-Günther Kunzmann sogar über 108 000 Gäste freuen.

Der Erfolg schlägt sich mit schöner Regelmäßigkeit in den Vorverkaufszahlen für die kommende Saison nieder. Bereits um 4.50 Uhr am Montag, 2. November, saßen die ersten Festspielfreunde vor dem Kartenbüro der Zehntscheune, um sich die besten Tickets für Generalproben und Premieren zu sichern. Das Programm ist bunt und lässt kaum Wünsche offen.

„Stolz und dankbar“ darüber ist Bürgermeister Thomas Stöhr (CDU), die Festspiele fänden Jahr für Jahr außergewöhnliche Resonanz. „Uns erreichen viele positive Reaktionen von Gästen, die Spiele sind ein hessenweites kulturelles Aushängeschild“, schildert er.

Im 30. Jahr im neuen Glanz

Auf diese Reaktionen reagiert Intendant Kunzmann. Es gibt zum Teil neue Öffnungszeiten, aber auch Stücke im Theaterkeller, die öfter als bisher aufgeführt werden. „Wir haben ein homogenes Ensemble, das von den Regisseuren bestens eingestellt wird. Wir haben tolle Bühnen- und Kostümbilder. Und wir haben einen fantastischen Spielort. Hier wird der Besucher bereits mit Kunst empfangen. Die Atmosphäre und auch die Gastronomie schaffen hohe Aufenthaltsqualität.“ Diesen Faktoren zollten auch die Macher anderer Festspiele auf Besuch ihren Respekt.

„In neuem Glanz erstrahlen“, lautet das Motto der 30. Spielzeit. Viele Kleinigkeiten rund um die Burg sollen deshalb überarbeitet werden, beispielsweise durch eine stärkere Illumination des Burgparks. Auch in diesem Jahr habe man bei der Auswahl der Stücke auf eine ausgewogene Mischung geachtet.

Der Erfolg der „Päpstin“ im abgelaufenen Jahr gab Anlass für das erste Theaterstück im Abendprogramm: „Der Name der Rose“ nach dem Buch von Umberto Eco. „Das Stück passt in die Burg wie kein anderes“, sagt Kunzmann. „Die tollen Figuren und der tiefe Blick ins finstere Mittelalter machen das Stück ungeheuer spannend.“

Mittelalter und Hitler

Den Regisseuren bleibe man treu, so wird Ina Annett Keppel das Stück inszenieren. Adelheid Müther werde im Kontrast zu dem ernsten Mittelalter-stück die Komödie „Mein Freund Harvey“ auf die Bühne bringen. „Hier stehen Witz und klassische Komödie im Vordergrund“, sagt Kunzmann.

Wie in jedem Jahr sind auch wieder zwei Musicals Teil des Programms. Eines wird Andrew Lloyd Webbers „Evita“ sein. Das Stück wird von Benedikt Borrmann inszeniert und schon traditionell vom Chor „VilBelCanto“ auf der Bühne unterstützt. „Der kleine Horrorladen“ steht als zweites Musical an. „Das Stück ist ausgesprochen unterhaltsam und heiter“, freut sich Kunzmann. Christian H. Voss wird es auf die Bühne bringen.

Das Kinderprogramm läuft weiter in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Hier zeigen die Burgfestspiele Mozarts „Zauberflöte“, für Kinder aufbereitet, sowie „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“. Für die Schulkinder wird „Ronja Räubertochter“ als Schauspiel dargeboten.

Rund ist auch das Kellerprogramm: „Tschick“ befindet sich erneut im Programm, hinzu kommen Hitchcocks „Die 39 Stufen“ sowie die Liebeskomödie „Mondscheintarif“. Und auch eine Fassung von Timur Vernes’ Bestseller „Er ist wieder da“ mit Hitler im modernen Berlin wird zu sehen sein.

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