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Radio: FFH weiht zehn neue Studios im Funkhaus ein

Es ist der Beginn einer neuen Ära: Gestern wurde im FFH-Funkhaus offiziell die neue Sendetechnik in Betrieb genommen.
Geben den Startschuss für die neuen FFH-Studios (von links): FHH-Geschäftsführer und Programmdirektor Hans-Dieter Hillmoth, Leiter Technik Jörg Polinski, Moderatorin Evren Gezer und Harald Caplier von der FFH-Technikabteilung. Bilder > Geben den Startschuss für die neuen FFH-Studios (von links): FHH-Geschäftsführer und Programmdirektor Hans-Dieter Hillmoth, Leiter Technik Jörg Polinski, Moderatorin Evren Gezer und Harald Caplier von der FFH-Technikabteilung.
Bad Vilbel. 

Um 14.17 Uhr war es gestern so weit: Nachdem Geschäftsführer Hans-Dieter Hillmoth ein paar Worte an die versammelten Mitarbeiter gerichtet hatte, wurde der Betrieb in den neuen Studios bei Hit Radio FFH, planet radio und harmony.fm aufgenommen. Hillmoth drückte gemeinsam mit FFH-Moderatorin Evren Gezer sowie Jörg Polinski und Hard Capalier von der FFH-Technik den großen roten Knopf, um den Startschuss für die neuen Studios zu geben. Und Pharell Williams „Happy“ ging über den Äther

Der Vilbeler Sender verpasst sich damit eine Rundum-Erneuerung: „Vor 16 Jahren, zehn Monaten und 29 Tagen auf die Sekunde genau haben wir das Funkhaus hier in Bad Vilbel in Betrieb genommen“, erinnert sich FFH-Geschäftsfüher Hans-Dieter Hillmoth. „Doch als Radiosender müssen wir auch mit der Zeit gehen: Eine Erneuerung war einfach nötig. Nach 17 Jahren mussten wir die Studios auf den aktuellen Stand bringen, um für die nächsten Jahre gut aufgestellt zu sein.“

Mammut-Aufgabe

Seit Ende 2016 liefen die Pläne für den Umbau der insgesamt zehn Studios für die drei Radio-Sender, die zu der Gruppe gehören. Mitte 2017 wurde mit den Arbeiten begonnen. Die fünf Sende-, ein Nachrichten- und vier Produktionsstudios sowie viele Detailarbeiten sollten erneuert und vor allem modernisiert werden. Ein großes Problem dabei: „Die Umbauten wurden während des Betriebes durchgeführt, das erstmal hinzubekommen, ist eine Mammut-Aufgabe“, sagt Hillmoth.

Das Herzstück der Umbauten ist die neue Technik hinter den Kulissen. 100 000 Meter Kabel wurden dabei verlegt, 77 Lampen installiert und 23 neue Mikrofone angeschafft. Aber das ist noch längst nicht alles, weiß Jörg Polinski, Leiter IT und Sendetechnik bei FHH und einer der federführenden Köpfe beim Umbau: „Zum Beispiel die zwei neuen Sendekreuzschienen in unserem Rechenzentrum. Sie ermöglichen uns eine moderne Verbreitung unserer Signale, denn hier läuft alles zusammen.“ Für FFH ist dies ein wichtiger Schritt in die Zukunft.

Viele Veränderungen sind auch mit bloßem Auge sichtbar: Helle Sendestudios mit moderner Ausstattung. An der Wand hängen riesige Bildschirme, die Bilder der gerade gespielten Interpreten zeigen. Die Software dafür wurde eigens von den FFH-Webentwicklern programmiert, auf dem Markt gibt es so etwas derzeit nicht.

Die neuen Studios, davon zwei für FFH, zwei für planet radio und eines für harmony.fm, sollen den Moderatoren vor allem die Arbeit erleichtern und angenehmer gestalten. „Früher hatten wir pro Sendestudio neun Bildschirme, jeweils mit eigener Maus und Tastatur. Dementsprechend übersichtlich war dann auch der Tisch“, sagt Polinski. „Nun haben wir nur noch zwei große Monitore, auf denen alle wichtigen Informationen angezeigt werden. Die Übersichtlichkeit steigt enorm.“

Zusätzlich sind die Tische höhenverstellbar. „Jeder Moderator kann sich so den Tisch genauso wie es ihm passt einstellen und anpassen“, sagt Polinski. „Da sind wir auch auf unsere Moderatoren zugegangen und haben sie gefragt: Was wünscht ihr euch eigentlich? Die meisten moderieren übrigens im Stehen, da klingt die Stimme einfach besser.“

Mehr Spaß

So macht die Arbeit gleich viel mehr Spaß, ist auch FFH-Moderator Johannes Scherer überzeugt. „Ich durfte die neuen Studios ja schon ausprobieren und ich muss sagen, die Verbesserung ist deutlich spürbar“, sagt er. „Seitdem die neue Technik da ist, macht das alles gleich 150 Prozent mehr Spaß!“ Und das ist ab sofort auch für die Zuhörer besser zu sehen: „Jedes Studio hat jetzt vier vollautomatische Kameras“, erklärt Polinski. „So können die Zuhörer auch von Zuhause aus unseren Moderatoren über die Schulter schauen.“

Und einen letzten Vorteil hat die neue Technik auch noch: „Theoretisch sind die Studios frei tauschbar“, sagt Polinski. „Das heißt, wenn mal Kaffee verschüttet wird, auch wenn der eigentlich da drin verboten ist, und die Technik dann streikt, kann einfach von einem anderen Studio gesendet werden.“

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