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Für 300.000 Euro: Neuer Kamerawagen für Kanalfahrten angeschafft

Es ist ein Büro auf vier Rädern mit jeder Menge moderner Technik und hochsensiblen Geräten: Der Fachdienst Tiefbau/Abwasser hat für seine Kanalfahrten einen neuen Kamerawagen angeschafft.
Begutachten den neuen Kamerawagen: Lutz Jäckel, Klaus Kniese, Thomas Stöhr und Martin Soer. Begutachten den neuen Kamerawagen: Lutz Jäckel, Klaus Kniese, Thomas Stöhr und Martin Soer.
Bad Vilbel. 

Es ist ein Büro auf vier Rädern mit jeder Menge moderner Technik und hochsensiblen Geräten: Der Fachdienst Tiefbau/Abwasser hat für seine Kanalfahrten einen neuen Kamerawagen angeschafft. Ab sofort kann das städtische Kanalsystem in Ultra-HD-Auflösung begutachtet werden. Bürgermeister Thomas Stöhr (CDU) ließ sich nun das neue Fahrzeug von den zuständigen Mitarbeitern erklären.

Rund 300 000 Euro hat der neue Kamerawagen gekostet, darin enthalten ist nicht nur das Fahrzeug selbst, sondern auch die gesamte Technik. „Die Technik ist beeindruckend. Zwei Ultra-HD-Kameras sorgen für einen klaren Blick in die Kanäle unserer Stadt und übertragen die Bilder in Echtzeit auf die Bildschirme im Fahrzeug“, berichtet Stöhr von der modernen Ausstattung.

Die Mitarbeiter des Fachdiensts haben hierfür einen dreitägigen Soft- und Hardware-Kurs gemacht, um den richtigen Umgang mit der sensiblen Technik zu erlernen. Klaus Kniese, der für das Kanalsystem der Stadt verantwortlich ist, fuhr dafür mit zwei Kollegen nach Kiel. „Der Hersteller hat dort seinen Sitz, wir haben das Fahrzeug abgeholt und den Kurs absolviert. Nun sind wir auf dem neuesten Stand und können unser Kanalsystem befahren“, erklärt Kniese.

Über 200 Kilometer schlängelt sich das städtische Kanalsystem unterhalb der Straßen und Wege durch Bad Vilbel. Diese werden nach und nach mit dem neuen Kamerafahrzeug befahren, um zu schauen, ob die Kanäle noch in Ordnung sind und sich beispielsweise keine Risse abzeichnen.

„Wir haben zwei Kameras unterschiedlicher Größe, die gestochen scharfe Bilder liefern. Wir erkennen also wirklich jeden noch so kleinen Riss, sollte es ihn geben“, führt Kniese aus. Das alte Fahrzeug war bereits über 14 Jahre alt und die Technik entsprechend veraltet. „In einem so hochsensiblen Bereich, wie es das Kanalsystem ist, ist es unabdingbar, immer auf dem aktuellen Stand der Zeit zu sein. Das neue Fahrzeug mit der modernen Technik stellt das sicher“, erklärt Rathauschef Stöhr.

(red)

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