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Österreicher erleuchtet New Yorker Park

Wie ein leuchtender, schwebender Teppich: In der „Stadt, die niemals schläft” erhellen 900 von dünnen Kabeln getragende LED-Kugeln über die Wintermonate die Nächte. Der Künstler hat drei Jahre lang an der Installation getüftelt.
Der österreichischer Künstler Erwin Redl inmitten seiner Licht-Installation „Whiteout”. Foto: Johannes Schmitt-Tegge Der österreichischer Künstler Erwin Redl inmitten seiner Licht-Installation „Whiteout”.
New York. 

Ein österreichischer Künstler lässt einen Park in New York über die dunklen Wintermonate mit Hunderten LED-Lichtern aufleuchten. „Whiteout” heißt die ab Donnerstag und bis Ende März laufende Installation Erwin Redls, der aus Krems an der Donau stammt.

Redl lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Ohio, hat aber auch in New York ein Atelier.

Wie ein leuchtender, schwebender Teppich hängen die 900 LED-Kugeln von dünnen Kabeln über dem Rasen des Madison Square Park in Manhattan. Sie schwingen leicht im Wind, während das Licht sich über ein von Redl programmiertem Wellenmuster von Norden nach Süden und zurück bewegt. Redl hatte seit drei Jahren Pläne für „Whiteout” und setzte die Arbeit mit seinem Team in den vergangenen sechs Monaten um.

„Licht ist mein Hauptmedium”, sagte Redl der Deutschen Presse-Agentur zur Eröffnung. Im Tageslicht stünden die „kinetischen Elemente” der Kugeln, Kabel und Träger im Vordergrund, nachts drehe sich die Installation dann um das Spiel mit dem Licht.

Redls Arbeiten waren und sind vor allem in verschiedenen Bundesstaaten der USA, aber auch in der Türkei, Österreich und in München zu sehen.

(dpa)
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