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Entwarnung nach verdächtigen Briefsendungen in Hamburg

Feuerwehrleute in Schutzanzügen, Absperrbänder: An mehreren Gerichten und Finanzämtern in Hamburg werden verdächtige Briefe entdeckt. Doch schon bald steht fest, dass der Inhalt der Briefe harmlos ist.
Feuerwehrleute mit Atemschutz verlassen in Hamburg nach einer Überprüfung den abgesperrten Bereich im Ziviljustizgebäude. Foto: Christian Charisius Feuerwehrleute mit Atemschutz verlassen in Hamburg nach einer Überprüfung den abgesperrten Bereich im Ziviljustizgebäude. Foto: Christian Charisius
Hamburg. 

Aufregung bei Hamburger Behörden: An verschiedenen Gerichten und Finanzämtern sind am Montag verdächtige Briefsendungen aufgetaucht. Doch schon nach kurzer Zeit gab die Polizei Entwarnung.

Die Briefe an zwei Gerichtsbehörden enthielten nach Angaben der Polizei nur Zucker. „Wir gehen davon aus, dass die Taten zusammenhängen und auch die anderen Briefsendungen nicht gefährlich sind”, sagte ein Polizeisprecher.

Die verdächtigen Briefsendungen waren bei fünf Gerichten und ebenso vielen Finanzämtern aufgetaucht. Die Feuerwehr war am Vormittag am Zivilgericht mit einem Großaufgebot und Atemschutzgeräten im Einsatz. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen aufgenommen und werde nun nach und nach alle Sendungen kriminaltechnisch untersuchen, teilte die Polizei mit.

Ob es einen Zusammenhang mit ähnlichen Aktionen in jüngerer Vergangenheit gebe, stehe noch nicht fest. Dazu müssten erst die Ergebnisse der Untersuchungen vorliegen. Auch in mehreren Justizbehörden anderer Bundesländer waren in den vergangenen Wochen Briefe mit weißem Pulver eingegangen. Auch dieses Pulver stellte sich als ungefährlich heraus.

(dpa)
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