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Eintracht Frankfurt vs. AfD: Wolfgang Steubing stärkt Peter Fischer den Rücken

Wolfgang Steubing, Aufsichtsratsvorsitzender von Eintracht Frankfurt, hat die Haltung des Vereinspräsidenten Peter Fischer im Konflikt mit der Alternative für Deutschland (AfD) begrüßt.
Der Frankfurter Aufsichtsratsvorsitzende Wolfgang Steubing. Foto: Fredrik Von Erichsen/Archiv Foto: Fredrik von Erichsen (dpa) Der Frankfurter Aufsichtsratsvorsitzende Wolfgang Steubing. Foto: Fredrik Von Erichsen/Archiv
Campoamor. 

Eintracht-Präsident Peter Fischer wollte sich zu der von ihm angestoßenen Kontroverse nicht äußern, als er am Donnerstagnachmittag im Mannschaftshotel der Frankfurter Eintracht im Trainingslager in Spanien ankam. Der Präsident hat sich selbst eine Art Maulkorb verordnet und will erst bei seiner Rede auf der Mitgliederversammlung am 28. Januar wieder zu der aus seiner Erklärung in einem FAZ-Interview, keine AfD-Mitglieder im Verein haben zu wollen, entstandenen Kontroverse mit der Partei Stellung nehmen.

Der mit Fischer angereiste Aufsichtsratsvorsitzende Wolfgang Steubing stärkte Fischer dafür den Rücken. „Eintracht Frankfurt steht für Fairness, ein sympathisches Miteinander, Toleranz und gegen Antisemitismus und  Rassismus", sagte Steubing kurz nach seiner Ankunft im Hotel Golf Campoamor dem Hessischen Rundfunk und dieser Zeitung. „Das ist die richtige Antwort auf das, was einem jetzt entgegenschleudert wird von der AfD oder Leuten, die der AfD nahe stehen.“

Zu den von Fischer verwandten Formulierungen „braune Brut“ und „Nazis“ in Bezug auf die AfD erklärte Steubing: „Peter hat seine eigene Semantik.“  Generell sagte er: „Peter Fischer hat das Herz auf dem rechten Fleck. Wenn einem das nicht in den Kram passt, kann ich das nicht nachvollziehen.“

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mka

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