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Eintracht Frankfurt vs. AfD: Wolfgang Steubing stärkt Peter Fischer den Rücken

Wolfgang Steubing, Aufsichtsratsvorsitzender von Eintracht Frankfurt, hat die Haltung des Vereinspräsidenten Peter Fischer im Konflikt mit der Alternative für Deutschland (AfD) begrüßt.
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10 Kommentare zu diesem Artikel
  • 1
    Weidel und Gauland sollten nachdenken ...dann reden.
    von Seckberry ,

    Eintracht-Präsident Fischer positionierte sich klar gegen die AfD, die ihn verklagte, aber völlig im Widerspruch dazu in den laut AfD-Lambrou "wunderbaren Verein" eintreten will, wohl in der irrigen Hoffnung, die Wahl des Präsidenten am 28.01.2018 auf AfD-Linie trimmen zu können, obwohl nur Mitglieder Stimm- und Rederecht haben, die länger als sechs Monate im Verein sind.

    Die Co-Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Alice Weidel, sollte zwar auf ausdrücklichen Wunsch von 'HardTimes' erst "nachdenken...dann reden", twitterte aber am 30.12.2017 zur Causa Fischer in perfekt plagiierter Trump'scher Art: "Irgendwie belustigend, zu was sich drittklasssige Proleten eines Fußballvereins so äußern", obwohl Eintracht-Kicker Kevin-Prince Boateng kürzlich für sein und das von Fischer propagierte Engagement gegen Rassismus ausgezeichnet und sein Bruder Jerome ein Opfer des Gauland'schen Rassismus wurde, mit dessen menschenverachtenden Behauptung, "niemand wolle einen Boateng als Nachbarn haben."

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  • 2
    Fischer und Steubing sollten nachdenken ... dann reden.
    von HardTimes ,

    "Der mit Fischer angereiste Aufsichtsratsvorsitzende Wolfgang Steubing stärkte Fischer dafür den Rücken. „Eintracht Frankfurt steht für Fairness, ein sympathisches Miteinander, Toleranz und gegen Antisemitismus und Rassismus", sagte Steubing kurz nach seiner Ankunft im Hotel".

    Genau dafür steht die Eintracht unter Fischer und Steubing offenbar nicht. Die diskriminierenden Äusserungen Fischers verstossen mindestens gegen Art. 3 GG, Art. 5 GG und § 130 StGB. Fischer betreibt genau die Hetze, die er der AfD pauschal unterstellt. Es wäre besser, er würde sich offiziell entschuldigen. Wer in der Grube sitzt, sollte nicht tiefer graben, um aus ihr heraus zu kommen. Steubings Auslassungen sind dazu nicht hilfreich. Wir hatten diese spezifischen Geist Fischers in Deutschland bereits.

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  • 3
    Sport und Politik - zwei Seiten derselben Medaille ?
    von Seckberry ,

    Wiederholt wird die Hypothese "Sport habe mit Politik nichts zu tun" ins Spiel gebracht, um angeblich den Sport vor den Gefahren einer Instrumentalisierung durch politische Interessen zu bewahren.

    Dennoch will sich die AfD mit derzeit 14 % Rückhalt in der Gesamtwählerschaft in den Verein Eintracht Frankfurt hineinkatapultieren und der Vereinspräsident will die AfD aus der Eintracht Frankfurt heraushalten, schließlich fühlen sich nach Adam Riese 86 % des Gesamtelektorats nicht der AfD nahe.

    Das Beispiel macht augenfällig, dass eine Trennung von Sport und Politik nur bleischwer aufrecht erhalten werden kann, ist doch der Sport definitiv nicht nur ein innen- und gesellschaftspolitischer Faktor, sondern allemal auch außen- und friedenspolitisch bedeutsam.

    Nicht nur in Frankfurt, sondern weltweit wird Sport als menschenrechtliches Medium eingesetzt, um Personen unterschiedlicher Herkunft, Hautfarbe oder kultureller Zugehörigkeit zusammenzuführen – selbst in gefestigten Demokratien.

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  • 4
    Das ist ja grundsätzlich richtig, aber...
    von AchimZ ,

    Auch ich denke durchaus, dass Sport nicht gänzlich von Politik getrennt werden kann.

    Noch einmal, da Sie es offenkundig nicht verstehen wollen:

    Jedes Engagement gegen Rassismus im Stadion z.B. gegen Fußballspieler oder Anfeindungen wegen ihrer geschlechtlichen Gesinnung kann gar nicht genug begrüßt werden.

    In diesem Punkt kann es doch hier überhaupt keinen Streit geben.

    Was nicht geht ist, dass der Wille geäußert wurde, Vereinsmitglieder aufgrund ihrer politischen Gesinnung auszuschließen.

    Das ist Faschismus und nichts anderes, solange es sich um eine zugelassene Partei handelt.

    Wenn wir uns hier nicht einig sind, stehen Sie nicht zur Demokratie.

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  • 5
    Was ich nicht verstehe,
    von BeatDaddy ,

    ist, warum jemand - wenn er kein aktives Parteimitglied ist - in der Öffentlichkeit als AfD-Wähler bekannt ist.

    Ich komme aus einer Generation, bei der nicht mit jedem Popanz über die gemachten Kreuzchen bei der Wahl geredet wird. Wozu sonst brauchen wir geheime Wahlen und was soll das bringen, sich bei allen Dingen des Lebens zu outen?

    Davon abgesehen gehen ideologische Äusserungen in der von vielen Millionen Zuschauern gesäumten Sportart Fussball ganz und gar nicht. Und von einem ehemaligen Fußballer und dessen jetzigem Vorgesetzten ließe ich mir sicher nicht erzählen, was und wie ich zu wählen habe, wenn es mich denn beträfe...

    So langsam nehmen diese Anti-AfD-Äusserungen hetzerische Züge an und das gefällt mir als Demokrat gar nicht. Einzelne subversive und bräunlich angehauchte Elemente dieser Partei werden mit Sicherheit noch seziert und entfernt und das muss auch so sein, aber das wird schon noch, denn wir brauchen ein politisches Gegengewicht zu Merkels CsDpUd...

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  • 6
    Auch AfD hat ihre eigene Semantik !
    von Seckberry ,

    Schade nur, dass die AfD ihr "Herz am ultrarechten Fleck" hat und ihre Bundestagswahl-Zulassung mitnichten Garant dafür ist, dass Teile, z.B Höcke, nicht verbal weit über demokratisch Erträgliches hinausschießen und die AfD schon aus Parteiräson mäßigend auf ihre rassistisch und menschenverachtend Entgleisenden einwirken müsste.

    Mit "Parteiräson" meine ich das Streben nach Sicherheit und Selbstbehauptung der Partei mit akzidentellen, durchaus auch opportunistischen Mitteln.

    Eine AfD-interne Rangordnungsrichtlinie für die althergebrachte Triade "voluntas, necessitas und utilitas" ("Wille, Notwendigkeit, Nützlichkeit") als Legitimationsgröße für das politische Handeln der AfD wäre in diesem Sinne ein vernunftgelenkter Interessen-Masterplan.

    Unabhängig von den jeweils aktuellen, durchaus auch konfliktreichen Thematiken, diente die Positionierungs-Richtlinie einzig der Aufrechterhaltung des funktionierenden AfD-Parteiapparates und der Respektierung seitens der Mehrheitsgesellschaft.

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  • 8
    Ja "Peter hat seine eigene Semantik
    von Rossi66 ,

    Das ist für einen Fußball Fan sehr erstaunlich, wie hier Leute und ganz besonders Vereine für politische Ansichten missbraucht werden, und NEIN lieber Seckberry der Sport sollte sich aus der Politik heraushalten. Dies hatten wir schon. Lese Geschichtsbücher, das täte dir gut.
    Es ist erstaunlich wie in diesem Land undemokratisch und diskriminierend mit Menschen umgegangen, deren Meinung nicht passt. Beachte! die AfD ist eine demokratische Partei und deswegen zur Bundestagswahl zugelassen, ob es mir passt oder nicht!
    Es wäre endlich an der Zeit, und dass sage ich allen Parteien, mit Sachthemen und Argumente auch gegenüber der Afd zu kommen, anstatt zu diffamieren.

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  • 9
    Ja, "Peter hat seine eigene Semantik"!
    von Seckberry ,

    Und vor allem "hat Peter Fischer das Herz wirklich am rechten Fleck", wie der Frankfurter Aufsichtsratsvorsitzende Wolfgang Streubing zur Unterstützung des Eintracht-Präsidenten in völliger Übereinstimmung mit Sportvorstand Fredi Bobic sagte, der ergänzte, dass der Eintracht-Boss Fischer "Dinge klar anspreche, was ihm wiederum gefalle und für ihn absolut nachvollziehbar sei".

    "Der Sport muss ganz klar politisch sein und seine Stimme erheben gegen gesellschaftliche Fehlentwicklungen, wenn es angebracht und notwendig ist", hatte Fischer völlig zutreffend klargestellt und erklärt, "als Eintracht Frankfurt, als einer der größten und bedeutendsten Vereine in Deutschland, müsse man bereit sein, "klare Kante zu zeigen und Position zu beziehen".

    Damit ist der Kernpunkt, weshalb AfD-Mitglieder im Eintracht Frankfurt-Verein nicht willkommen sind, hinreichend offenkundig geworden und braucht bis zur Mitgliederversammlung am 28. Januar in der Tat nicht gebetsmühlenartig wiederholt werden.

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  • 10
    "Peter hat seine eigene Semantik"?
    von Ralph64 ,

    Was für eine dümmliche Aussage von Wolfgang Steubing.
    Jeder Beleidiger kann danach für sich entlastend in Anspruch nehmen, dass er "seine eigene Semantik" habe.
    Ungeheuerlich!!!!
    Eintracht Frankfurt wird augenscheinlich von undemokratischen und ideologisch geprägten Menschen geführt.
    Ein Sportverein hat per se für den Sport zu stehen und sich nicht vor den politischen Karren spannen zu lassen. Dafür mussten die Führungskräfte einstehen. Dies ist im Übrigen eine Lehre aus der totalitären NS-Zeit.
    In Frankfurt hat man dies augenscheinlich vergessen.

    Wenn Fischer Gewalt generell oder im besonderen im Sport angeprangert hätte, wäre das in Ordnung gewesen.
    Parteipolitik zu betreiben, ist aber ein Unding und eine Verunglimpfung von immerhin 13 % der Wähler einer demokratischen Wahl.

    Fischer und Steubing stellen sich mit Ihren ideologischen Statements klar ins Abseits
    und sollten unverzüglich Ihre Ämter niederlegen.

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