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TV-Kritik: "Am Abgrund": Ein Titel als Programm

Von "Die Bergretter" sind zurück: Mit neuem Vorspann, neuen Gesichtern und einem feinen Mix aus Dramatik und Gefühl zum Auftakt.
Sonja (Ines Lutz) macht sich große Sorgen um den verletzten Tilman (Götz Otto). Ohne Bergführer sieht es nicht gut für ihn aus. Foto: Thomas R. Schumann Sonja (Ines Lutz) macht sich große Sorgen um den verletzten Tilman (Götz Otto). Ohne Bergführer sieht es nicht gut für ihn aus.

Ein Gesicht weckt alte TV-Erinnerungen: Maxi Warwell, bekannt aus "Forsthaus Falkenau" und jetzt als Kommissarin Jessika Pollath in der ganzen Staffel neu mit dabei. Die Leiche des Bergführers Robert führt die Kriminalistin mitten hinein in die raue Bergwelt, wo es gilt, aufzuklären, wie Robert ums Leben gekommen ist. Gefunden wird der Tote von Bergwacht-Leiter Markus Kofler (Sebastian Ströbel) auf einer Bergwanderung mit seiner alten Freundin Carola (Michaela Schausberger) und deren neunjähriger Tochter Mia (Mia-Sophie Ballauf).

Der Leichenfund setzt eine dramatische Kettenreaktion in Gang. Während sich Kofler um die Leiche kümmert, stürzt Carola beim Abstieg ab und verletzt sich schwer. Sie gerät in einen kritischen Zustand. Während sich Kofler um Carola sorgen muss, startet eine hektische Suche nach Sonja (Ines Lutz) und Tilman (Götz Otto), einem Paar, das den Beregführer für einen Ausflug gebucght hatte. Die beiden sind auf dem Weg ins Tal und Tilman hat mit einer Wunde zu kämpfen.
 

Ehedrama mit Adrenalin

Wer ihm diese Verletzung beigebracht hat, erzählt der Film schon in den ersten Minuten. Im Grunde dreht sich die Handlung des "Bergretter"-Auftakts um ein eher konventionelles Ehedrama mit Fehltritt und langsamer Wiederannäherung, wozu die Berge natürlich eine besonders malerische Kulisse abgeben. Aber das Zweite legt ja, wenn es um Dramatik in seinen Serien-Dauerbrennern geht, netterweise gerne noch ein paar Schippen drauf.

So auch hier. Im Grunde ist "Am Abgrund" ja ohnehin ein für die ganze Serie geradezu synonymer Titel. Eine nur kurze Rolle in der neuen Staffel hat Michaela Schausberger als Koflers Freundin Carola. Die Auftakt-Episode nutzt besonders clever zwei schwerverletzte Figuren in der Handlung, um die Zuschauer auf die Folter zu spannen: Sie dürfen sich gleichzeitig um Carola sorgen – die offenbar nicht damit rechnet, dass sie überlebt – und um Tilman, dessen Zustand sich beim Abstieg immer mehr verschlechtert.

Guter Neuzugang: Maxi Warwell

Drehbuch und Regie geben der Geschichte mit einigen dramatischen Einschüben kräftig Zunder. Eine besonders gelungene Sequenz zeigt zeitgleich einen dramatischen Aufstieg von Kofler und Pollath und einen Abstieg des Ehepaars mit eindrucksvollen Stunts. Der kratzbürstige Charme Maxi Warwells als nicht zu bremsende Kommissarin Pollath kommt noch dazu. Zusammen mit den Hubschrauber-Szenen und der dramatischen Musik garantiert das einen bemerkenswert fesselnden Familienfilm.

 

Die ganze Folge gibt es hier

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