Autokauf: Was Gebrauchtwagen-Checks kosten

Der Kauf eines Gebrauchtwagens birgt immer ein gewisses Risiko. Schließlich ist es für Laien schwer, verborgene Mängel zu erkennen. Mehr Aufschluss kann der prüfende Blick eines Kfz-Fachmanns bringen. Doch welche Kosten sind damit verbunden?
Prüfender Blick: Wenn ein Sachverständiger einen Gebrauchtwagen unter die Lupe nimmt, kann das unterschiedlich umfangreich geschehen - was sich dann auch auf der Rechnung bemerkbar macht. Foto: KÜS/dpa-tmn Prüfender Blick: Wenn ein Sachverständiger einen Gebrauchtwagen unter die Lupe nimmt, kann das unterschiedlich umfangreich geschehen - was sich dann auch auf der Rechnung bemerkbar macht.
München. 

Wer einen Gebrauchtwagen kaufen möchte, hat manchmal den Wunsch, das Auto von Profis bewerten zu lassen. Die Preise für den Blick unter die Haube variieren dabei je nach Umfang.

Ein einfacher Check durch einen Sachverständigen ist ab rund 20 Euro möglich. Geprüft werden dabei unter anderem Bremsanlage, Schläuche und Achsen. Ein vollständiges Wertgutachten kann hingegen bis zu 250 Euro kosten, erläutern der Tüv Süd und die Sachverständigen-Organisation KÜS. Angeboten werden Autochecks und Gutachten zum Beispiel von Dekra, Tüv , KÜS oder Automobilclub.

Denn wenn auch der Wert des Fahrzeuges ermittelt und in einem Gutachten dokumentiert werden soll, steigen die Kosten. Dafür gibt es dann auch eine umfangreiche technischen Untersuchung von den Bremsen über Räder und Reifen, Motor, Getriebe bis hin zum Karosseriezustand. In Auftrag gegeben werden kann solch ein Gutachten vom Verkäufer eines Gebrauchtwagens ebenso wie von einem Kaufinteressenten - dann allerdings nur mit Zustimmung des potenziellen Verkäufers.

(dpa)

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