Vor Reise nach Südindien gegen Typhus impfen lassen

In Südindien grassiert immer wieder Typhus. Zurückzuführen ist die Krankheit vor allem auf Verunreinigungen im Trinkwasser. Experten raten Reisenden in die Region zu einer Impfung.
Wer in außereuropäische Länder fahren will, sollte sich frühzeitig von niedergelassenen Tropenmedizinern oder tropenmedizinischen Instituten einen Impfplan erstellen lassen. Foto: Kalaene Jens Wer in außereuropäische Länder fahren will, sollte sich frühzeitig von niedergelassenen Tropenmedizinern oder tropenmedizinischen Instituten einen Impfplan erstellen lassen.
Düsseldorf. 

Reisende mit dem Ziel Südindien sollten sich unbedingt gegen Typhus impfen lassen. In dem Landesteil ist die Zahl der Erkrankungen laut indischem Gesundheitsministerium deutlich gestiegen.

Nach der Flutkatastrophe in Kerala im August rechnet das Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf mit weiteren Ausbrüchen. Die Experten raten nachdrücklich zur Impfung.

Typhus ist eine bakterielle Infektion, die in Indien vor allem durch verunreinigtes Trinkwasser verursacht wird. Eine Impfung - ob per Spritze oder zum Schlucken - schützt in 50 bis 70 Prozent der Fälle, so das CRM. Die Schutzdauer beträgt ein bis drei Jahre.

Indien-Reisende sollten nie Wasser aus der Leitung trinken und immer abgefülltes Flaschenwasser kaufen. Vorsicht gilt auch bei Eiswürfeln, Säften, ungeschältem Obst, Salat und Meeresfrüchten.

(dpa)
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