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Volleyball-Internat: Auf der Suche nach Konstanz

Die jungen Frankfurter Spieler mussten sich in der Zweiten Bundesliga Nord erst dem TVA Hürth mit 1:3 (22:25, 25:22, 25:27, 19:25) und tags drauf Spitzenreiter TSV Giesen Grizzlys mit 0:3 (19:25, 23:25, 19:25) beugen.
Internatler Dworzynski düpiert die Hürther Wernitz und Schiller. Foto: Christian Klein Internatler Dworzynski düpiert die Hürther Wernitz und Schiller.
Frankfurt. 

Zumindest die Niederlage gegen das Team aus dem Kölner Vorort schmerzte. Gewarnt waren die Frankfurter aber allemal: Hürth gewann ebenso wie die Internatler die vorigen zwei Begegnungen. Das Problem des VIF war mit Ausnahme des zweiten Durchgangs der schlechte Start in die Sätze. „Wir sind das Spiel nicht so konzentriert angegangen wie am Wochenende zuvor. Das können wir uns als junge Mannschaft nicht erlauben“, kritisierte Trainer Matuš Kalný seine Schützlinge, die erst nach 113 Minuten dem Gegner zum Sieg gratulierten.

Der beste Satz war der zweite. Auf sehenswerte Abwehraktionen folgten krachende Angriffe, und auch die Blockreihen beider Seiten konnten regelmäßig Ausrufezeichen setzen. Allerdings konnten die Frankfurter das Niveau nicht halten. Im dritten Satz lagen sie schnell 14:20 zurück. Erst dann rollte der „Kalný-Express“ wieder. Über 20:21 gingen die Gastgeber sogar mit 23:22 in Führung. Zum Satzgewinn reichte es aber nicht. Hürth war vor allem am Netz besser. Allen voran Oliver Staab, der in seiner Heimat zur Höchstform auflief. „Man hat ihm angemerkt, dass er besonders motiviert war. Daher habe ich ihn einfach immer weiter mit Bällen versorgt“, beschrieb TVA-Steller Mats Gerhard das Erfolgsrezept. Der Diagonalangreifer, der von 2004 bis 2007 das Frankfurter Volleyball-Internat besuchte, sammelte 26 Punkte und wurde zurecht zum wertvollsten Spieler der Begegnung gewählt. Die meisten Punkte aufseiten der Frankfurter erzielten Eric Niederlücke (17) und Jonas Sagstetter (14). Bester Spieler war jedoch Libero Ivan Batanov, der vor allem in der Abwehr zu überzeugen wusste.

Gegen Giesen waren die Frankfurter krasser Außenseiter, das 0:3 überraschte daher nicht. Unter den 30 Zuschauern weilte auch der neue Männer-Bundestrainer Andrea Giani. Die 46-jährige italienische Volleyball-Ikone befindet sich auf Deutschland-Tour und begutachtet auf dieser auch alle männlichen Bundesstützpunkte. Giani sah ein Internat-Team, das bis Mitte der Sätze durchaus mit dem Spitzenreiter mithalten konnte. Dann setzten sich die Niedersachsen über eine bessere Präsenz am Netz jeweils ab. Punktbester VIF-Spieler war Erik Niederlücke. „Das war ein schlechtes Wochenende. Wir sind im Angriff klar hinter unseren Möglichkeiten geblieben, obwohl die Annahme an beiden Tagen solide war“, resümierte Kalný. In zwei Wochen folgen die nächsten Spiel in Essen und Bocholt.

(löf )
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