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Frauenfußball: Einige Baustellen geschlossen

Am Samstag beginnt die neue Runde in der Hessenliga. Die SG Bornheim/Grün-Weiß startet beim TSV Klein-Linden und möchte diesmal mit dem Abstiegskampf nicht zu tun haben.
Geht jetzt wieder für Bornheim auf Torejagd: Charlotte Bartl. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Geht jetzt wieder für Bornheim auf Torejagd: Charlotte Bartl.
Frankfurt. 

Eine Zittersaison wie zuletzt wollen sich die Fußballerinnen der SG Bornheim/Grün-Weiß in der Hessenliga nicht noch einmal antun. Entsprechend wurde der Kader punktuell erweitert und verstärkt. Als wichtigsten Neuzugang bezeichnet Abteilungsleiter Christoph Schaaff Angreiferin Charlotte Bartl, die vom SV Niederursel nach Bornheim zurückgekehrt ist. In der vergangenen Saison hatte sich Bartl mit 25 Treffern Platz zwei der Torjägerliste in der Verbandsliga Süd gesichert. „Damit haben wir die Baustelle im Sturm geschlossen. Charlotte hat bislang überall ihre Torjägerqualitäten unter Beweis gestellt“, lobt Schaaff. „Die mangelnde Torgefahr war zuletzt eines unserer größten Probleme“, weiß auch Trainer Sven Walzer. „Wir haben nicht zu viele Gegentore bekommen, sondern selbst zu wenige Treffer erzielt.“

Eine weitere Baustelle wurde mit der Verpflichtung von Torhüterin Melanie Mustafic (Kickers Offenbach) geschlossen, die bereits beim 1. FFC Frankfurt Hessenliga-Erfahrung sammeln konnte. „Damit sind wir auf der Torhüterposition flexibler aufgestellt“, freut sich Schaaff. Zudem wurden mit Linda Breyer (FC Mittelbuchen), Andrea Schuster (FFC Runkel), Sabrina Khamkhami (Weiss-Blau Frankfurt) und der erst 17-jährigen US-Amerikanerin Sitha Plinke vier weitere Spielerinnen verpflichtet. „Wir sind jetzt so besetzt, wie wir uns das wünschen und können auch mal ohne Qualitätsverluste wechseln“, zeigt sich Schaaff zufrieden. Den Verein verlassen hat Damla Bulut (zum Ligakonkurrenten TSG Neu-Isenburg), Marlies Brönner legt eine Fußballpause ein.

Auch die Vorbereitung der Bornheimerinnen verlief für den Abteilungsleiter sehr zufriedenstellend. Anfang August wurde ein Trainingslager in Waldbreitbach/Westerwald bezogen. In den Testspielen gab es gegen Eintracht Frankfurt II zwei Unentschieden (3:3, 2:2), gegen die Verbandsligisten SV Pilgerzell (5:3) und SG Haitz (5:0) zwei Siege. „Wir sind wesentlich besser vorbereitet als im vergangenen Jahr“, ist sich Schaaff sicher. Dennoch bleibt das Saisonziel in Bornheim erst einmal bescheiden: „Nach dieser letzten zähen Saison wollen wir erst einmal wieder Stabilität reinbringen. Ein guter Start ist wichtig, damit wir in ruhiges Fahrwasser kommen. Wenn das gelingt, traue ich uns auch eine Überraschung zu und dass wir weiter oben mitspielen können.“ Auch Trainer Walz gibt eine klare Marschroute vor: „Wir wollen mit einem gelungenen Saisonauftakt den Grundstein für eine gute Runde legen und mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben.“

Beim Hessenliga-Aufsteiger TSV Klein-Linden treffen die Frankfurterinnen zum Saisonstart am Samstag (18 Uhr) erst einmal auf eine unbekannte Größe: „Ein Aufsteiger ist scheinbar eine machbare Aufgabe, aber er ist auch gefährlich, weil man nicht so richtig weiß, was einen erwartet. Klein-Linden hat eine starke Defensive und spielt gerne lange Bälle auf ihre gute Stürmerin. Unser Ziel sind aber dennoch drei Punkte.“

Heimspiel am Sonntag

Die rückläufigen Zuschauerzahlen sind der Grund, dass die SG Bornheim/GW nun vermehrt ihre Heimspiele am Sonntag anstatt am Samstagabend austrägt, also am gleichen Tag wie auch die beiden Männer-Teams, die dann davor spielen. „Vielleicht können wir den einen oder anderen Zuschauer unserer Herren-Mannschaften dazu bewegen, sich auch mal ein Hessenliga-Spiel unserer Frauen anzuschauen“, wünscht sich Schaaff.

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