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Eintracht-Volleyballer: Kompakt und individuell besser

Mit dem 3:1 (25:18, 29:31, 25:21, 25:15)-Pflichtsieg über den Tabellenvorletzten Hünfelder SV sind die Regionalliga-Volleyballer von Eintracht Frankfurt alle Abstiegssorgen los.
Heißsporn: Oliver Wirth drückt Entschlossenheit aus. Foto: Christian Klein (Foto Klein) Heißsporn: Oliver Wirth drückt Entschlossenheit aus.
Frankfurt. 

In die Saison gingen die Schützlinge von Trainer Stefan Neubrand eigentlich als einer der Aufstiegsaspiranten, nach fünf Niederlagen in Folge – der letzte Sieg gelang am 26. November 2016 – müssen sie froh sein, nun zumindest das sichere Mittelfeld erreicht zu haben.

Das Potenzial für eine Spitzenmannschaft ist vorhanden, die Konstanz nicht. So war auch diesmal nicht alles Gold was glänzte. Teilweise zeigten die Adlerträger gutes Volleyball, dann schlichen sich immer wieder unnötige Leichtsinn-Fehler ein. Man hatte stets den Eindruck, als würde der Mannschaft eine Führungspersönlichkeit fehlen, welche die anderen mitreißen kann.

Für den verletzten Außenangreifer Piotrek Siekierski kehrte der zuletzt schmerzlich vermisste Oliver Wirth in die Anfangs-Sechs zurück, der den Angriff mit seinen wuchtigen Schmetterschlägen belebte. Was seine Leistung schmälerte, war seine Unbeherrschtheit. Jene Unbeherrschtheit, die den temperamentvollen Leistungsträger seit eh und je begleitet. Die Rote Karte, die im Volleyball einen Punkt für den Gegner bedeutet, sah er, weil er wieder einmal zu heftig reklamierte. Für den verhinderten Mittelblocker Dominik Winter spielte in der Mitte Mark Gumenjuk.

Die Gäste aus Osthessen benötigten im ersten Satz eine gewisse Anlaufphase, um sich auf eine am Netz gut postierte Eintracht einzustellen. Frankfurt agierte zu diesem Zeitpunkt sicher, hatte über die Mitte-Position mit Mario Schaus und Gumenjuk zwei hochgewachsene Angreifer, die ihr körperliches Plus einzusetzen und auszunutzen wussten. Im zweiten Durchgang verteidigten die Hünfelder dann sehr gut, lagen auch stets vorne. Über 23:19 erarbeiteten sie sich bei 24:22 zwei Satzbälle, die aber beide abgewehrt wurden. Es ging hin und her, bevor der Durchgang mit 31:29 etwas glücklich an die Gäste ging.

Das war’s dann aber auch. In der Folgezeit spielte nur noch eine Mannschaft. Der Tabellenvorletzte aus der Haunestadt zeigte für seine Verhältnisse eine sehr ordentliche Leistung, doch die reichte nicht aus, eine kompaktere und individuell bessere Frankfurter Mannschaft zu besiegen. Der glatte Verlauf der Sätze drei und vier wurde auch durch die cleveren Zuspiele von Mark Miehm möglich. Der nutzte aus, dass der als Steller fungierende gegnerische Spielertrainer Uli Bönsch ziemlich klein ist, verteilte die Bälle so, dass der Gegner entweder nur einen Einerblock oder einen durch die Körpergröße von Bönsch wirkungslosen Zweierblock stellen konnte.

Am Samstag streben die Frankfurter einen weiteren Sieg beim Tabellenachten TSV Speyer an.

(löf)
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