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Eintracht-Volleyballerinnen: Nicht aufgeben

Von Trainer weg, kaum Punkte auf dem Konto: Die Lage der Drittliga-Volleyballerinnen von Eintracht Frankfurt ist ernst. „Aber nicht hoffnungslos“, beteuert Kapitänin Birgit Roloff.
Eintrachtlerin Dela Krsic versucht den gegnerischen Block zu überwinden. Foto: Christian Klein ( FotoKlein) Eintrachtlerin Dela Krsic versucht den gegnerischen Block zu überwinden.
Frankfurt. 

Die Chancen auf den Klassenerhalt sind nach der katastrophalen Hinrunde äußerst gering. Dennoch wollen die Adlerträgerinnen nicht einfach aufgeben. Mit neuem Elan und unter einer neuen Regie wollen sie versuchen, das scheinbar Unmögliche noch möglich zu machen.

Die erste Hürde in diesem Jahr war freilich zu hoch. Beim neuen Spitzenreiter TV Villingen ernteten die Frankfurterinnen viel Lob, jedoch keinen Punkt. „Wir waren klarer Außenseiter, haben uns aber gut verkauft. Schade, dass wir keinen Satz gewonnen haben. Wir haben gut aufgeschlagen, aber das Abwehrverhalten der Villingerinnen war einfach zu gut“, sagte Interims-Trainer Peter Liepolt nach der 0:3 (18:25, 23:25, 24:26)-Niederlage.

Einen festen Trainer haben die Eintrachtlerinnen nicht. Der in Trier lebende bisherige Coach Thomas Klein hat sich beruflich verändert und kann nicht mehr dreimal in der Woche in Frankfurt das Training leiten, der Zeitaufwand wäre zu groß. Einen Nachfolger zu finden gelang bislang nicht. Eigentlich wäre es naheliegend, dass Kleins Co-Trainer Christian Ehrenfeld die Mannschaft übernimmt. Dieser ist aber selbst noch als Spielertrainer beim Landesligisten SSV Brensbach aktiv ist. Bis auf einige Partien sind die Spieltermine aber so gelegt, dass Ehrenfeld beide Aufgaben meistern kann. Er will auch weitgehend die Trainingseinheiten am Riederwald leiten. Für die Begegnungen, an denen er abwesend ist, fanden die Spielerinnen selbst eine Lösung. Sie riefen Peter Liepolt an, den in Auerbach lebenden früheren Regionalliga-Coach der Eintracht (2005 bis 2007), der sich bereit erklärte, im Falle von Ehrenfelds Abwesenheit das Eintracht-Team zu betreuen.

Dies sei laut Birgit Roloff sicher kein befriedigender Zustand. „Es ist aber die derzeit beste machbare Lösung. Wir haben uns noch lange nicht aufgegeben und werden alles daran setzen, um den Klassenerhalt doch noch zu realisieren“, erklärt die Mittelblockerin.

Satzgewinn knapp verpasst

In Villingen saß Liepolt erstmals auf der Bank. Die von 15 Fans begleitete Mannschaft fuhr höchst motiviert gen Schwarzwald. Obwohl sie mit den Angaben viel Druck machen konnten, wodurch der Favorit ein wenig Probleme im Spielaufbau bekam, sah es zunächst nach einem Debakel aus. Der erste Satz verlief einseitig. Mit einigen guten Punkten wuchs im zweiten Durchgang auch das Selbstbewusstsein der Eintrachtlerinnen, die nach einem schnellen 3:0 mit 10:8 und 20:19 noch vorne lagen, bevor Villingen mit einer kleinen Serie das Blatt zur eigenen 24:21-Führung wendete. Zwei Satzbälle konnten die Gäste dann noch abwehren, ehe es 0:2 hieß.

Es sollte aber noch eine weitere Steigerung der Gäste folgen. Frankfurt führte vor allem dank der druckvollen Angaben, die Villingen die Annahme erschwerten, schnell mit 7:1, später gar mit 11:2, 13:8 und 17:12. Doch die Gastgeberinnen spielten sehr schnell, die Frankfurter Abwehr stand schwer unter Druck, der eigene Aufbau wurde durch Annahmefehler erschwert. Dennoch konnten die 15 lautstarken Eintracht-Anhänger beim 24:23 sogar einen Satzball bejubeln. Nachdem dieser abgewehrt worden war, machte Villingen sehr zur Freude der eigenen 600 Anhänger den Sack aber zu. „Es war ein kampfbetontes Spiel, in dem wir uns überraschend schwergetan haben“, zollte Sven Johansson, Coach des TV Villingen, den Gästen Anerkennung. Ein Punktgewinn wäre ihnen aber noch lieber gewesen.

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