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Frankfurt Universe: Oma, Opa und der Griff nach dem Eurobowl

Von Die American Footballer von Frankfurt Universe wollen die nächste Stufe auf der Erfolgsleiter nehmen. In diesem Jahr peilt der Club das Halbfinale der deutschen Meisterschaft an.
Wollen wieder zupacken: Die „Men in Purple“. Foto: Reinhard Roskaritz (bild pressehaus) Wollen wieder zupacken: Die „Men in Purple“.
Frankfurt. 

Es kam Frankfurt Universe freilich gelegen, dass John Patrick Tidwells Großeltern in Maintal wohnen. „Die Möglichkeit sie regelmäßig zu besuchen und dass sie mich live im Stadion spielen sehen und anfeuern können, war schon immer ein Traum von mir, den ich nun endlich verwirklichen kann“, sagt der 23-Jährige. Der Corner-Back war 2016 im Pre-Season-Kader des NFL-Clubs Denver Broncos, nun will er beweisen, dass er Universe in der GFL 1 tatkräftig unterstützen kann.

Denn mehr Ambitionen als 2016 hegt man allemal bei Universe. „Wir wollen auf jeden Fall besser sein als in der vergangenen Saison“, betont Defensive Koordinator Thomas Kösling und geht ins Detail: „Wir versuchen die Südmeisterschaft anzugreifen und wollen ins Play-off-Halbfinale.“

Daran scheiterte das Team vor ein paar Monaten – freilich als Aufsteiger, aber als ambitionierter. In der Südstaffel gewann Frankfurt zwar zwölf der 14 Partien, doch gegen die verlustpunktfreien Schwäbisch Hall Unicorns, späterer DM-Finalist, gab es zwei Niederlagen. Und in der ersten Play-off-Runde war gegen die Kiel Baltic Hurricanes schon Endstation.

Dementsprechend feilten die Entscheidungsträger am Kader. Laut Kösling mit Erfolg. „Sehr hohe Qualität“ attestiert der 33-Jährige dem Aufgebot. „Wir haben auch eine größere Tiefe im Kader. Alle Positionen sind doppelt besetzt. Wir sind definitiv stärker als letzte Saison.“

Und es wird sich auch im Spielsystem etwas ändern. Vielleicht etwas zu sehr in der Luft habe man 2016 agieren lassen. Nun solle es „mehr Spielkontrolle durch Laufspiel“ geben. Dafür verpflichtete Universe zwei neue Runningbacks. Mit Silas Nacita von den Marburg Mercenaries holte Universe den besten Spieler des hessischen Konkurrenten und einen sehr vielseitigen Akteur, der auch als Quarterback, Punter und Kicker bei Kick-offs eingesetzt wurde. Nacitas Konkurrent heißt Sean Francis Richard, der von den Amsterdam Crusaders kam. Also von jenem Club, den Frankfurt im Endspiel der European Football League (EFL) besiegte.

Meriten im kontinentalen Kontext wollen sich die „Men in Purple“ auch 2017 verdienen und nach dem Eurobowl greifen. In der Gruppenphase trifft das Team auf die Milano Seamen (7. Mai, FSV-Stadion) und auswärts auf den Nord-Erstligisten Berlin Rebels (13. Mai). Das Finale des höchsten europäischen Wettbewerbs ist für den 10./11. Juni terminiert.

Wegen internationaler Einsätze will Frankfurt Universe laut Kösling erreichen, 65 anstatt 55 Spieler melden zu können. „Bis zu 20 Spiele können wir haben. Da braucht man einen größeren Kader“, betont er. Saisonauftakt ist jedenfalls am 22. April bei den Stuttgart Scorpions. Von den sieben Heimspielen sind erst drei terminiert: Allgäu Comets (3. Juni), Schwäbisch Hall Unicorns (24. Juni) und Saarland Hurricanes (8. Juli, jeweils 19 Uhr).

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