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Fairplay-Liga: Neue Wege bei Nachwuchs

Im Taunus-Informationszentrum an der Hohemark haben sich die Mitglieder des Kreisfußballausschusses Hochtaunus (KFA) unter Leitung von Kreisfußballwart Andreas Bernhardt (Oberursel) zu einer Klausurtagung getroffen.
Kreisfußballwart Andreas Bernhardt (Oberursel) leitete im Taunus-Informationszentrum die jüngste Klausurtagung des KFA. Kreisfußballwart Andreas Bernhardt (Oberursel) leitete im Taunus-Informationszentrum die jüngste Klausurtagung des KFA.
Oberursel. 

Der Termin war vom KFA Hochtaunus mit Bedacht gewählt, denn in wenigen Wochen ist „Halbzeit“ hinsichtlich der vierjährigen Amtszeit des Gremiums, das von den Vereinsvertretern im März 2012 beim Kreisfußballtag in Pfaffenwiesbach gewählt wurde.

Der KFA befasste sich bei seiner zehnstündigen Sitzung mit einem Bündel aktueller Themen und eröffnete in einigen Bereichen Perspektiven für eine zukünftige, nachhaltige Arbeit vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. Einen breiten Raum nahm das Rechtswesen ein, wobei das Kreissportgericht nach dem Tod von Alfred Schülli (FC Weißkirchen) von dessen seitherigem Stellvertreter Bernd Moses (Usinger TSG) geleitet wird. Schüllis Tod hat auch Konsequenzen für die Sportgerichtsbarkeit der Region Frankfurt, da deren Vorsitzender Rolf Heller noch immer auf der Suche nach einem Stellvertreter ist.

Neue Wege sollen ab der Saison 2014/15 im Nachwuchsbereich beschritten werden, wo bei der F- und G-Jugend (Jhg. 2006 u. jünger) eine Fairplay-Liga (ohne Schiedsrichter und möglichst wenig Einfluss von Trainern/ Eltern) eingeführt wird. Ziel ist, Rahmenbedingungen im Kinderfußball zu beruhigen.

Eine positive Entwicklung ist im Kreisgebiet im Bereich des Altherren- und Soma-Fußballs erkennbar. Dies lässt sich zum Beispiel an der gestiegenen Zahl von Turnieren festmachen. Erfreulich auch, dass es am kommenden Sonntag um 17.30 Uhr in der Hochtaunushalle mit FV Stierstadt und Teutonia Köppern erstmals ein Finale um die Futsal-Kreismeisterschaft für die Altersklasse Ü-35 gibt, um den Hochtaunus-Teilnehmer am Hessen-Cup (22. Februar, HFV-Sportschule in Grünberg) zu ermitteln.

Positiv beurteilt wurde die vor Jahresfrist erfolgte Einrichtung eines Stammtischs, der bisher zweimal (in Bad Homburg und Usingen) stattfand. Dieses Angebot auf freiwilliger Basis soll nach den Vorstellungen des Ausschusses auch künftig fester Bestandteil im Jahresprogramm bleiben, wobei die Zusammenkunft stets unter einem speziellen Thema stehen soll.

Eines dieser Themen könnte das „Ehrenamt“ sein, da Referentin Ingrid Wernher (Teut. Köppern) wiederholt bemängelt hat, dass sie bei ihrer Arbeit von den Vereinen nicht in dem Maße unterstützt würde wie in anderen Kreisen in „Fußball-Hessen“. sp

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