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Volleyball: HTG-Damen freuen sich mit unverändertem Team auf Herausforderungen der 4. Liga

Von Nach dem langen Wirbel um die Klassenzugehörigkeit befinden sich die Volleyball-Damen der HTG Bad Homburg nun in der finalen Phase der Vorbereitung auf die Regionalliga. Im Hessenpokal ist der Saisonstart bereits gelungen.
Die Regionalliga kann kommen: Bad Homburgs Volleyballerinnen nach dem Viertelfinalsieg im Hessenpokal. Die Regionalliga kann kommen: Bad Homburgs Volleyballerinnen nach dem Viertelfinalsieg im Hessenpokal.
Bad Homburg. 

Auf dem Kalenderblatt stand bereits „Juni“, als die letzten Entscheidungen in Sachen Regionalliga Südwest getroffen wurden und die Volleyballerinnen der HTG Bad Homburg wussten, wo die Reise im Herbst nun für sie hingehen würde. Um genau zu sein, geht es am 29. September nach Biedenkopf. Das Spiel an jenem Samstagabend bei den Biedenkopf-Wetter-Volleys wird in der 4. Liga das erste für die Abteilung seit mehr als acht Jahren sein.

Trainer Jens Völkel, seit gut zwei Jahren im Verein tätig, hat schon reichlich Erfahrungen auf höherklassigem Niveau gesammelt. Er sieht sein Team trotz der Wirrungen gewappnet für den Sprung nach oben. Dem Aufstieg war eine gut zweimonatige Hängepartie vorausgegangen: Nachdem die HTG Ende April die Oberliga-Runde auf einem guten dritten Rang und damit hinter dem für die Relegation qualifizierten VfL Marburg abgeschlossen hatte, war das Thema Aufstieg eigentlich schon abgehakt. Doch die Marburger verzichteten, und die HTG nahm die unverhoffte Chance wahr. Anders als beim Fußball ist selbst der Gewinn der Relegation im Volleyball aber noch nicht gleichbedeutend mit einem Ticket für die höhere Spielklasse; das hängt ganz von der Tabellenkonstellation der oberen Ligen ab.

Personalplanung stockte

Die Sterne standen aber günstig für Relegationssieger HTG: Nicht nur, dass die Auf- und Absteiger der oberen Klassen Platz machten für die Hochtaunus-Truppe und der TV Jahn Kassel den Bad Homburgerinnen den Vortritt ließ, die Regionalliga wurde zudem aufgestockt – und der Weg war frei für die Homburgerinnen, allerdings erst spät.

Die Personalplanung war daher für viele Vereine und Spielerinnen schon abgeschlossen, ehe die HTG Klarheit hatte. So schickt der Verein, notgedrungen, exakt dieselben Mädels in die vierthöchste Liga, die den Aufstieg erst ermöglichten. Neben den erfahreneren Akteurinnen Kristin Bernius, Anja Beyrich und Zuspielerin Anke Limmer, die schon Regionalligaspiele vorzuweisen haben, was aber „ einige Jahre zurückliegt“, wie Völkel es erläutert, erhofft sich der Trainer viel von den aufstrebenden Talenten des Vereins. „Wir haben uns als Team stark entwickelt“, sagt der Coach. „Und wir wollen uns mit dem Saisonziel Klassenerhalt im Blick noch weiter steigern.“

Dafür trat das Team am Freitag ein Trainingslager an. In Altenkirchen wollte man nicht nur Spielzüge gezielt einstudieren und den taktischen Feinschliff vornehmen, sondern sich auch auf das Hessenpokalspiel gegen TV Waldgirmes einschwören, das Sonntagnachmittag am Ende dreier intensiven Tage stand. Ein „Pflichttermin“, wie Völkel das Spiel fast schon wehleidig betitelte. Aufgrund des Aufstiegs mussten die HTG-Damen antreten, auch wenn das Trainingslager schon viel länger geplant war.

Doch es kam ganz anders als erwartet: Mit einem souveränen 3:0-Sieg (25:18, 25:15, 25:11) zog der vermeintliche Außenseiter ins Final Four ein, das am 23. September in Wiesbaden sein wird. Zweitliga-Aufsteiger Waldgirmes befand sich zur Saisonvorbereitung in Berlin und hatte eine Reserve zum Pokalspiel geschickt.

Gute Stimmung als Basis

Bereits in der Vorwoche weilten die HTG-Damen in der Landeshauptstadt, um an einem Turnier mit Dritt- und Regionalligisten teilzunehmen. Mit Platz drei war man hochzufrieden. „Wir konnten uns gut behaupten und viel austesten“, erklärt Völkel. Auch der Harmonie innerhalb der Mannschaft habe dies gutgetan. „Ich denke, die aktuelle Stimmung ist eine gute Basis für die Saison.“ Der nächste Härtetest wird am Wochenende das Turnier in Bamberg sein, bei dem hochrangige Gegner am Start sind.

Schon jetzt fiebern Bad Homburgs Volleyballerinnen aber ihrem Regionalliga-Comeback in Biedenkopf entgegen. Im heimischen Feri-Sportpark gehen sie erstmals am 13. Oktober in der neuen Spielklasse ans Netz. Dann geht es um 19.30 Uhr ausgerechnet gegen Völkels Ex-Verein Eintracht Frankfurt.

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