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Kreispokal-Achtelfinale: Mit 5:1 weiter, aber FCO-Trainer Rissling ist trotzdem bedient

Im Pokaleinsatz: Trainer Artur Rissling (FC Oberstedten). Foto: Heiko Rhode (Heiko Rhode) Im Pokaleinsatz: Trainer Artur Rissling (FC Oberstedten).
Hochtaunus. 

Ohne Ausnahme setzten sich gestern Abend die höherklassigen Teams in den vier angesetzten Partien des Fußball-Kreispokal-Achtelfinales durch.

Verbandsligist TSV Vatanspor Bad Homburg hielt sich den zwei Klassen tiefer spielenden EFC Kronberg mit 5:3 (2:2) vom Leib, präsentierte sich aber laut Trainer Jörg Loutchan nach starker Anfangsviertelstunde mehr und mehr überheblich. „Dabei schlichen sich in der Abwehr, die dann phasenweise wie ein Hühnerhaufen wirkte, diverse Blackouts ein“, fügte Manager Hüseyin Güven hinzu. Am verdienten Weiterkommen des TSV, der wegen des in Kronberg fehlenden Flutlichts in die Rolle des Gastgebers schlüpfte, habe es aber keinerlei Zweifel gegeben. „Zumal uns noch zwei Strafstöße nach Fouls an Mäuser und El Ouahani verweigert wurden“, sagte Güven.

Torfolge: 1:0 (6.) Serhat Özdemir (nach Freistoßvorlage von Alexander Ujma), 1:1 (22.) Dennis Janson (per Konter), 1:2 (30.) Marcel Würges (nach einem Patzer von Alexander Ujma), 2:2 (32.) Soufian Chihab (Vorarbeit Jan-Philipp Mäuser), 3:2 (46.) Patrick Berschick (Schuss von der Strafraumgrenze), 3:3 (48.) Jan Steier (nach einer weiteren Unachtsamkeit in der Vatan-Defensive), 4:3 (57.) Berschick (per Kopfball), 5:3 (66.) Mustafa Kocagöl.

Gruppenligist FC Oberstedten nahm die Hürde beim A-Liga-Spitzenteam der SGE Feldberg leicht und locker mit 5:1 (3:0). Dass nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichterin Rebecca Rüdelstein FCO-Trainer Artur Rissling sich dennoch nur verhalten übers Weiterkommen freute, lag an der 89. Minute. Da hatte sich sein Schlussmann Mike Itter zu einer Tätlichkeit gegenüber Joshua Kessler hinreißen lassen. Prompt hielt ihm die aufmerksame Spielleiterin den „roten Karton“ vors Gesicht. „Und so was kurz vor Schluss beim Stande von 5:1 für uns“, schüttelte Rissling den Kopf. „Oberstedten ist völlig verdient weitergekommen. Die haben einfach gut nach vorne gespielt“, bestätigte Feldbergs Sportlicher Leiter Christian Bös, dass der Zwei-Klassen-Unterschied deutlich zu erkennen gewesen sei. Torfolge: 0:1 (17.) Nouri Jegham, 0:2 (23.) Daniel Wolf, 0:3 (39.) Nouri Jegham, 0:4 (66.) daniel Wolf, 0:5 (76.) Mika Werner, 1:5 (86.) Gabriel Girbita.

Auch Oberstedtens Gruppenliga-Konkurrent FSV Friedrichsdorf steht im Viertelfinale. Allerdings nach einem schwer erkämpften 3:1 (1:1)-Erfolg beim noch ungeschlagenen KOL-Vertreter Eintracht Oberursel. „Und wenn Patrick Mohr nicht so toll gehalten hätte, wäre der FSV wohl kaum weitergekommen“, dachte Eintracht-Fußballboss Thomas Pfettscher an mehrere „Privatduelle“ zwischen Anselm Dreker und Mohr, die stets der FSV-Goalie entschied. Obendrein sei Oberursel ein vermeintlich reguläres 2:1 durch Ersin Dincer (56.) abgepfiffen worden. Torfolge: 1:0 (7.) Ersin Dincer (per Kopf nach Freistoß George Ciobanu), 1:1 (25.) Bojan Ametovic (Kopfball), 1:2 (73.) Labinot Lugolli, 1:3 (77.) Francesco Marino.

Das Spiel mit 2:4 (1:1) und Daniel Heise sowie John Hildebrandt durch Verletzung verloren: Es war ein bitterer Pokalabend für die SG Wehrheim/Pfaffenwiesbach gegen den FC Weißkirchen. Torfolge: 0:1 (3.) Giulio Federico, 1:1 (27.) David Schmidt (per Heber nach Heise-Pass), 1:2 (64.) Pierre Kraus, 1:3 (78.) Umut Kaya, 1:4 (79.) Manuel Grossmann, 2:4 (90.) Marcus Krawczyk. gg

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